23. Juni 2022

Agrarpolitik: Mutiger Bundesrat verdient Unterstützung des Parlaments

Mit seiner nüchternen und korrekten Analyse der Situation liefert der Bundesrat praktikable Vorschläge zur Beendigung des agrarpolitischen Lockdowns. Besonders begrüssenswert sind das überfällige Klimapaket und die angestrebte Stärkung der Rolle von Branchen- und Labelorganisationen. Der Wermutstropfen: Während die EU dem Bio-Bereich eine wichtige Rolle gibt (25 Prozent bis 2030 bei Anbau und Konsum), gibt es in der Schweiz auch auf lange Sicht nichts Vergleichbares.
23. Juni 2022

Schweizer Bio-Brotgetreide am Markt sehr gefragt: Richtpreise angehoben

An der jährlichen Richtpreisrunde erhöhten Verarbeiter:innen und Produzent:innen die Richtpreise für alle Kulturen. Eine wachsende Nachfrage und gestiegene Produktionskosten führten zu diesem Entscheid. Die höheren Preise sollen auch zusätzliche Betriebe motivieren, auf Bio umzustellen, um so den mittelfristig starken Bedarf für Schweizer Bio-Getreide mit der Knospe zu stillen.
16. Juni 2022

Bio in der Kita, Bio in der Schule, Bio in der Kantine

Bio Suisse und Fourchette verte Schweiz arbeiten künftig enger zusammen. Mit dieser Partnerschaft soll in der Gemeinschaftsgastronomie das Bewusstsein für die Herkunft unserer Lebensmittel geschärft werden. Für beide Organisationen markiert diese Zusammenarbeit ein Meilenstein hin zu einer nachhaltigen Ernährung mit mehr Bio-Produkten aus der Schweiz.
10. Juni 2022

Neue Impulse am Schweizer Bio-Ackerbautag

Der 8. Bio-Ackerbautag hat eindrücklich gezeigt: Der Anlass ist eine etablierte Plattform für den Austausch zwischen Praxis, Markt, Beratung und Forschung. Rund 2000 Personen haben sich auf dem Hof von Céline und Simon Lüscher in Holziken AG über Anbautechnik, neue Sorten und die Marktentwicklung im Bio-Ackerbau informiert.
19. Mai 2022

Richtpreise für Bio-Futtergetreide und Eiweisspflanzen erhöht

Anlässlich der Richtpreisrunde vom 17. Mai 2022 haben Produzentenvertreter, Mischfutterhersteller und Importeure die Richtpreise für Knospe-Futtergetreide und Eiweisspflanzen angepasst.
18. Mai 2022

Die Vielfalt des Bio-Ackerbaus im Schaufenster

Der Bioackerbautag 2022 ist die Informations- und Vernetzungsveranstaltung der Schweizer Bio-Betriebe. Erstmals trifft sich die Branche an zwei Tagen am 8. und 9. Juni 2022 auf dem Betrieb von Céline und Simon Lüscher in Holziken AG. Der Anlass steht im Zeichen steigender Nachfrage und neuer Kulturen.
16. Mai 2022

Migros besiegelt Partnerschaft mit Bio Suisse

Die Partnerschaft von Migros mit Bio Suisse wurde am 11. Mai 2022 mit der Vertragsunterzeichnung der beiden Parteien bestätigt. Damit bekennt sich die Migros zu stärkeren Bio-Richtlinien nicht nur auf rohen Lebensmitteln, sondern auch für verarbeitete und importierte Migros Bio Produkte.
10. Mai 2022

Mehr Ernährungssicherheit dank mehr Umweltschutz

Kurz- und langfristige Krisen wie der Krieg in der Ukraine, der Klimawandel oder der Artenschwund setzen das globale Ernährungssystem unter Stress. Um die Probleme zu lösen, braucht es kluge Lösungen. Der Biolandbau ist eine davon.
13. April 2022

Bio Suisse will klimaneutrale Biolandwirtschaft in der Schweiz

An der Frühlings-Delegiertenversammlung setzte Bio Suisse ein starkes Zeichen für einen klimaneutralen Biolandbau in der Schweiz. Bis 2040 soll dieser in Richtung Netto Null Treibhausgasemissionen gehen, verlangt der neue Grundsatz. Um das zu schaffen, braucht es aber einen Wandel der gesamten Wertschöpfungskette bis zu den Konsumierenden. Mit diesem Entscheid übernimmt Bio Suisse eine Führungsrolle in der Klimadebatte.
13. April 2022

Bio-Produkte wachsen auf gesundem Boden

An der Frühlingsversammlung vom 13. April 2022 äusserten sich die Delegierten von Bio Suisse zu verschiedenen grundlegenden Anträgen. Sie sagten Ja zu einem bodengebundenen Anbau, lehnten das Enthornungsverbot ab und verankern den Grundsatz zum klimaneutralen Biolandbau in den Richtlinien (separate Mitteilung). Dora Fuhrer wurde neu in den Vorstand gewählt.
6. April 2022

Bio-Umsatz knackt Viermilliardengrenze

Bio Suisse präsentierte anlässlich der Jahresmedienkonferenz die aktuellen Zahlen zur Entwicklung von Bio in der Schweiz. 2021 bestätigte die Bio-Branche das ausserordentliche Wachstum des Vorjahres und legte erneut um 3,9 Prozent zu. Aktuell sind rund 7500 Höfe Knospe-zertifiziert. Aufgrund der grossen Nachfrage werden aktiv Betriebe gesucht, die zur Knospe wechseln wollen.
30. März 2022

Produktion und Ökologie sind auch in Krisenzeiten untrennbar #StayWithUkraine

Nationale Grenzen überschreitende Handelsbeziehungen haben es in den letzten Jahrzehnten erlaubt, die Ernährungssicherheit weltweit zu erhöhen. Die weltweite Verfügbarkeit von Nahrungs- und Futtermitteln, Dünger, Saatgut, Maschinen, Pflanzenschutzmitteln und Energie ermöglichte grossflächig Ernährungssicherheit trotz Krisen in einzelnen Regionen. Dies ist durch den aktuellen Krieg in der Ukraine gefährdet.
29. März 2022

Sonderbewilligung: Bis zu 20 Prozent Bio-Weizen aus Europa in Mehl mit der Schweizer Knospe

Die witterungsbedingt schlechte Getreide-Ernte 2021 hat Auswirkungen auf die Versorgung mit Schweizer Knospe-Weizen. Deshalb hat Bio Suisse für alle Mühlen-betriebe eine befristete Sonderbewilligung ausgesprochen. Bis Ende August 2022 dürfen diese bis zu 20 Prozent Import-Weizen vermahlen und trotzdem die Schweizer Knospe verwenden.
18. März 2022

Bio-Futter: Zu wenig Knospe-Rohware aus Europa

Der Krieg in der Ukraine hat in der Schweiz Auswirkungen auf die Bio-Futtermittel für Nicht-Wiederkäuer wie Hühner. Um die begrenzte Verfügbarkeit von Knospe-Rohware wie Soja, Raps, Sonnenblumen und Lein aus Europa auszugleichen, erteilt Bio Suisse eine befristete Sonderbewilligung für Importe aus Übersee ab 1. April bis 31. Dezember 2022
4. März 2022

Bio Suisse und ICB verurteilen den Krieg in der Ukraine

Bio Suisse und International Certification Bio Suisse (ICB AG) sind erschüttert über den Krieg in der Ukraine und verurteilen diesen aufs Schärfste. In der Ukraine produzieren 39 BIOSUISSE ORGANIC-Betriebe nach den Richtlinien von Bio Suisse. All diesen Betrieben versichern wir unsere Anteilnahme und moralische Unterstützung in dieser äusserst schwierigen Situation.
28. Januar 2022

Neue Gentechniken: Bio-Branche braucht Klarheit

Bio Suisse kritisiert den riskanten Weg, den die nationalrätliche Kommission mit ihrem Entscheid zum Gentechnikgesetz heute eingeschlagen hat. Im Biolandbau sind gentechnisch veränderte Organismen nicht zugelassen. Wird nun Gentechnik durch die Hintertür erlaubt, schafft das Unsicherheit für die Produzent:innen und gefährdet das Vertrauen der Konsument:innen in Schweizer Produkte.
20. Januar 2022

Bio-Bauern erhalten 4 Rappen mehr für Bio-Milch

Die Verhandlungen der Bio-Branche für eine Preiserhöhung für Bio-Milch waren erfolgreich. Im Laufe des Februars erhöhen die wichtigsten Akteure des Schweizer Bio-Milchmarkts den Produzentenpreis um 4 Rappen. Dieser Mehrpreis soll die höheren Produktionskosten decken, die aufgrund der strengeren Richtlinien gestiegen sind. Bio Suisse hat die Verhandlungen moderiert.
1. Dezember 2021

Preiserhöhung für Bio-Milch auf gutem Weg

Mit den grossen Milchvermarktern Mooh und Zentralschweizer Milchproduzenten ZMP künden zwei wichtige Akteure an, per 1. Februar 2022 den Produzenten-preis um 5 Rappen pro Kilogramm Bio-Milch zu erhöhen. Sie entsprechen damit der Forderung der Knospe-Produzenten, welche im neuen Jahr verschärfte Bio Suisse-Richtlinien erfüllen müssen. Dadurch entstehen Mehrkosten für die Betriebe, die über einen höheren Produzentenpreis abgegolten werden sollen.
29. November 2021

Auch Knospehof ist jetzt Biomondo

Bio Suisse integriert die Onlineplattform für Bio-Betriebe «Knospehof» in das neue Angebot von Biomondo. Damit finden über Biomondo ab sofort auch Konsument:innen Angebote aus der Schweizer Bio-Branche. Für Bio Suisse ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Direktvermarktung.
18. November 2021

Der Grand Prix Bio Suisse 2021 geht an die IG bioZugerland

Bio Suisse verleiht den diesjährigen Grand Prix Bio Suisse an die IG bioZugerland. Der Preis steht für innovative und nachhaltige Projekte der Bio-Branche in der Schweiz und ist mit 10’000 Franken dotiert.
17. November 2021

Alle Küken sollen leben: Bio Suisse sagt Nein zum Kükentöten

Die Delegiertenversammlung von Bio Suisse fasste heute einen Grundsatzentscheid: Ab 2026 sollen keine Küken mehr getötet werden. Stattdessen sollen alle Eier ausgebrütet und die Brüder der Legehennen gemästet werden. Dafür setzt der Verband auf ein Zweinutzungshuhn. Die In-Ovo-Technologie zur Geschlechtsbestimmung im Ei wird verboten.
7. Oktober 2021

Gemeinsam für einen starken internationalen Biolandbau

Die zwei Bio-Verbände Naturland (Deutschland) und Bio Suisse (Schweiz) werden bei ihren internationalen Tätigkeiten in Zukunft enger zusammenarbeiten. Im Mittelpunkt der Kooperation stehen mit den Themen nachhaltiges Wassermanagement und soziale Verantwortung zwei zentrale Aspekte eines umfassenden Verständnisses von Nachhaltigkeit, die über die gesetzlichen Regelungen zum Biolandbau hinausgehen.
30. September 2021

Bio Suisse und FiBL nehmen klimaneutrale Landwirtschaft auf die Agenda

Bio Suisse und das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL bündeln ihre Kräfte, um die Möglichkeit einer klimaneutralen biologischen Landwirtschaft zu prüfen. Am gemeinsamen Medienanlass Ende September stellen sie erste Ergebnisse einer Vorstudie vor, die Ende Jahr vorliegen soll. Anschliessend sollen gemeinsam mit der Praxis Ziele definiert und Massnahmen entwickelt werden.
19. August 2021

Absenkpfad mutig beschreiten – mit Bio in wichtiger Rolle

Unter dem Druck der Pestizid- und der Trinkwasser-Initiative gab der Bundesrat das Verordnungspaket zum «Massnahmenpaket sauberes Wasser» in die Anhörung. Bio Suisse stimmt den Zielen und den Massnahmen zu. Die politischen Versprechen sollen eingelöst werden. Es fehlt weiterhin ein klares Bekenntnis zum Biolandbau.
17. August 2021

Wachstumsschub für Schweizer Bio-Ackerbau

Bio Suisse rechnet mit einem starken Nachfragewachstum für Brotgetreide, nachdem Coop bis 2027 für ihre Bio-Brote nur noch Schweizer Knospe-Mehl verwenden will. Die bestehenden Flächen reichen nicht, um den zusätzlichen Bedarf zu decken. Bio Suisse sucht deshalb Betriebe für den Brotgetreide-Anbau.
26. Juli 2021

Biomondo: Neuer Online Marktplatz für die Schweizer Bio-Landwirtschaft

Bio Suisse hat die beliebte Handelsplattform “Bio Börse” komplett überarbeitet. Auf biomondo.ch finden Bio-Betriebe den neuen Onlinemarktplatz für den Handel mit Betriebsmitteln. Ab Herbst wird auch der Knospehof (knospehof.ch) auf der Plattform integriert.
16. Juli 2021

Bio Suisse lanciert digitale Kommunikation neu

Mit dem Livegang der neuen Website des Verbands der Schweizer Bio-Bäuerinnen und -Bauern beginnt für Bio Suisse ein neues Zeitalter der Kommunikation. Die Website ist Dreh- und Angelpunkt für die Inhalte, die über die verschiedenen digitalen analogen Kanäle ausgespielt werden. 
25. Juni 2021

Genfer Weingut Domaine de Miolan ist Biowinzer des Jahres!

Bereits zum siebten Mal wurde der Titel «Schweizer Biowinzer des Jahres» vergeben. Nach einer Zwangspause im vergangenen Jahr übertrafen die Anmeldungen von insgesamt 455 Weinen die Erwartungen gänzlich. Dies symbolisiert erneut die führende Stellung dieses Wettbewerbs. Den Titel «Schweizer Biowinzer 2021» errang Bertrand Favre, Domaine de Miolan.
24. Juni 2021

Bio-Brotgetreide am Markt weiterhin gefragt

Verarbeiter und Produzenten von Knospe-Brotgetreide haben sich zur jährlichen Bio-Richtpreisrunde getroffen. Der Richtpreis für Dinkel wurde angehoben und derjenige für Roggen auf dem Vorjahresniveau belassen. Bei Weizen gab es dieses Jahr keine Einigung auf einen Richtpreis.
15. Juni 2021

Migros und Bio Suisse intensivieren Zusammenarbeit

Die Migros und Bio Suisse arbeiten künftig noch enger zusammen. So gelten die hohen Standards von Bio Suisse fortan auch für verarbeitete und importierte Migros Bio-Produkte. Mit diesem Schritt wollen sich die Migros und Bio Suisse gemeinsam für eine nachhaltigere Landwirtschaft einsetzen.
21. Mai 2021

Richtpreise für Bio-Futtergetreide angepasst

Anlässlich der Bio Suisse Richtpreisrunde vom 19. Mai 2021 haben Produzentenvertreter, Mischfutterhersteller und Importeure die Richtpreise für Knospe-Futtergetreide angepasst. Für Gerste, Hafer, Triticale, Futterroggen, Futterweizen und Körnermais bleiben die Richtpreise unverändert. Bei Soja, Lupinen, Ackerbohnen und Eiweisserbsen ergibt sich aus den Änderungen in den Richtpreisen und den Förderbeiträgen für den Produzenten eine Erhöhung um zwei Franken pro Dezitonne.
4. Mai 2021

Bio Suisse sagt Ja zum CO2-Gesetz

Bei den Abstimmungen am 13. Juni unterstützt der Dachverband der Schweizer Bio-Produzent:innen das CO2-Gesetz.