Bio Suisse ist 40 Jahre jung

Seit der Gründung am 1. September 1981 ist der Verband Bio Suisse von der Pionierin zur wichtigsten Bio-Organisation in Agrarpolitik und Markt gewachsen.

Diese Entwicklung war möglich dank dem Engagement vieler Menschen, die sich ungeachtet von Trends und persönlichem Eigennutzen mit Überzeugung und Herzblut für den Biolandbau und die Knospe eingesetzt haben. Die Knospe, unsere Marke, hat sich in der Schweiz zu der Bio-Marke mit der grössten Glaubwürdigkeit und dem höchsten Bekanntheitsgrad entfaltet.

Gründung der «Vereinigung Schweizerischer Biologischer Landbauorganisationen»

Gründung der «Vereinigung Schweizerischer Biologischer Landbauorganisationen (VSBLO)» in Basel durch die 5 Organisationen Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), Demeter, Biofarm, Progana und Bioterra.
Erster Präsident: Werner Scheidegger, Madiswil
Anmeldung der Marke Knospe.

Erster Geschäftsführer: Rainer Bächi, Sulgen. Erste Richtlinien für die Auszeichnung von Produkten mit der Marke Knospe werden verabschiedet.

1992 erfolgte die formal-rechtliche Anerkennung durch Bund und Kantone, als neben der integrierten Produktion auch der biologische Landbau als förderwürdige Produktionsform im Landwirtschaftsgesetz aufgenommen wurde. Erste Bio Suisse Verarbeitungsrichtlinien.

Einführung von ökologischen Direktzahlungen an Bauernbetriebe.
Coop steigt mit Naturaplan ins Biogeschäft ein.

Migros steigt ins Biogeschäft ein.

Markt und Verband beginnen stark zu wachsen. 1‘500 neue Betriebe kommen hinzu.

Änderung des Verbandsnamens auf Bio Suisse.

Die Schweizerische Bio-Verordnung tritt in Kraft. Sie regelt unter anderem die Kennzeichnung von Lebensmitteln aus dem Biolandbau.
Gründung von bio.inspecta, damit Auslagerung der Zertifizierung an organisatorisch unabhängige Kontroll- und Zertifizierungsfirma.

Das Jubiläum 20 Jahre Bio Suisse wird auf dem Möschberg gefeiert.

Die erste Milliarde Franken Umsatz mit Knospe-Produkten ist erreicht.

Das Projekt Planète Bio Suisse bringt 1‘500 Schweizer Schülern Bio näher.

Erstmals Rückgang der Mitglieder (Knospe-Betriebe), unter anderem aufgrund von Schwierigkeiten auf dem Milchmarkt.
Erste Abschlussklasse des Bio Suisse Pilotlehrgangs für Landwirte Spezialrichtung Biolandbau.

Öffnung der Zertifizierung, Zulassung von drei Zertifizierungsstellen.

Über 1‘000 neue Knospe-Produkte entstehen in einem Jahr; 10 Prozent der Schweizer Landwirtschaftsbetriebe sind Bio-Betriebe.
Verabschiedung neues Leitbild mit der Vision Bio-Land Schweiz.

Start Bio-Offensive für mehr Bio-Betriebe und Biofläche in der Schweiz. Richtlinie Faire Handelsbeziehungen.

Gründung International Certification Bio Suisse (ICB) AG, damit Auslagerung der Zertifizierung Auslandbetriebe an Tochtergesellschaft (Akkreditierung erfolgt 2015).
20 Jahre Partnerschaft zwischen Bio Suisse und Coop. Umsatz 2 Milliarden mit Bioprodukten.

Nachhaltigkeit Schwerpunktthema in Strategie und Kommunikation.
Bioanteil am gesamten Lebensmittelmarkt 7,1 Prozent.

Erster Nachhaltigkeitsbericht der Geschäftsstelle und des Verbandes. 6'000 Betriebe arbeiten nach den Bio Suisse Richtlinien. Eröffnung Antenne Romande, Zweigstelle der Geschäftsstelle in Lausanne.

Viele Betriebe stellen auf Knospe-Bio um (386), starkes Wachstum in der Westschweiz. Projekt ProVieh zur Förderung der Tiergesundheit sehr erfolgreich.

Neuer Höchststand Anzahl Knospe-Betriebe: 6423. Neues Maximum Umsatz (2.7 Mrd. CHF) und Marktanteil (9%) Bio. Verabschiedung Strategie Avanti 2025 mit dem Ziel von 25 Prozent Bio-Betrieben und 15 Prozent Marktanteil.

In allen Bereichen erreicht Bio neue Höchstwerte: 15 Prozent der Landwirtschaftlichen Nutzfläche, 6719 Bio Suisse Betriebe und über 3 Milliarden Franken Umsatz. Coop feiert 25 Jahre Naturaplan und damit eine langjährige und erfolgreiche Partnerschaft mit Bio Suisse.

Im Pandemiejahr boomt Bio wie noch nie. Der Marktanteil steigt auf 10,8 Prozent. Auch die Zahl der Verarbeitungsbetriebe, die mit der Knospe arbeiten, wächst stark auf 1'150 Betriebe.
Das seit vielen Jahren erfolgreiche Projekt ProVieh wird auf die Bereiche Pflanzenbau, Boden und Soziales ausgebaut und heisst neu ProBio.
Eine neue Abteilung Strategische Projekte und Forschung treibt die Themen Klima, Tierwohl, Soziale Verantwortung und Bio in der Gemeinschaftsgastronomie voran.