Nachhaltige Ernährung mit Knospe-Produkten

Bio-Produkte sind ein Teil einer nachhaltigen Ernährung. Es gehört aber noch mehr dazu.

Jedes Lebensmittel, das Sie kaufen, hat ein unsichtbares Rucksäcklein an. Darin stecken die Energie und Ressourcen für die Produktion, die Verarbeitung und den Transport des Lebensmittels. Das nennt man auch den ökologischen Fussabdruck.

Nachhaltige Ernährung spart bis zu 50 Prozent dieser Umweltbelastung ein. Relevante Punkte sind dabei der Anteil der tierischen Produkte, die Herkunft und die Produktionsart. Und mit der Vermeidung von Foodwaste kann man ebenfalls den Fussabdruck verkleinern. Bio Suisse setzt sich auf allen Ebenen für ein nachhaltiges Ernährungssystem ein. Nun sind Sie als Konsument*in an der Reihe.

Sieben Tipps für eine nachhaltige Ernährung

Wer bewusst Bio-Produkte einkauft, ermöglicht den Bauernfamilien ein Einkommen aus ihrer Arbeit im Einklang mit Tier und Natur. Boden, Wasser, Klima und Biodiversität werden geschont.

Lesen Sie mehr zu unserem Engagement.

Ein Gericht mit biologischem Getreide, Gemüse und Hülsenfrüchten belastet die Umwelt dreimal weniger als ein Gericht mit Fleisch. Lassen Sie sich vom saisonalen Angebot der Knospe-Produzent*innen inspirieren und ersetzen Sie das Fleisch immer wieder mit ebenso geschmacksvollem, frischem Marktgemüse, Tofu oder Bohnen.

Wenn Fleisch, dann wählen Sie solches aus Bio-Tierhaltung. Auf Knospe-Höfen haben die Tiere viel Platz und Auslauf und ernähren sich artgerecht von Bio-Futter ohne Gentechnik und Zusätzen. Muss es unbedingt ein Entrecôte sein? Entdecken Sie die weniger bekannten Fleischstücke und helfen Sie mit, dass das gesamte Tier verwertet wird. Beim Genuss müssen Sie damit keine Abstriche machen: Ein würziger Schmorbraten steht den Edelstücken um nichts nach.

Merkblatt Von Maul bis Schwanz

Lust auf frisch, aromatisch und knackig? Dann sind Sie direkt bei Knospe-Produzent*innen richtig. Auf www.knospehof.ch finden Sie regionale Bio-Märkte und Bio-Höfe mit Direktverkauf. Indem Sie regional und saisonal einkaufen, tun Sie sich und der Umwelt etwas Gutes. Frisches Gemüse und Früchte bieten volles Aroma und enthalten mehr Vitamine und gesunde Vitalstoffe. Die kurzen Transportwege belasten die Umwelt weniger: So verbraucht etwa die Gurke aus einem belgischen Gewächshaus, im Februar gekauft, rund 1,1 Liter Erdöl und damit 10 mal mehr als die Freilandgurke aus der Schweiz im Sommer.

Welche Früchte und Gemüse wann Saison haben, erfahren Sie aus dem Saisonkalender.

Ein exotisches Dessert mit Mango, Kakao und Kokosnuss? Kein Problem, aber bitte fair. Wählen Sie Produkte mit der Knospe und einem Fair-Trade-Label. Diese garantieren, dass die Produzent*innen keine umweltschädlichen chemisch-synthetischen Pestizide einsetzen und gerechte Löhne erhalten. Flugtransporte sind bei Knospe-Produkten verboten.

Hier erfahren Sie mehr über die sozialen Standards der Knospe.

Wer selber kocht, bestimmt, was auf den Teller kommt und was nicht. In Fertigprodukten stecken oft Geschmacksverstärker, Aromen und weitere Zusatzstoffe, die dem natürlichen Genuss nicht förderlich sind. Wenn es doch einmal schnell gehen muss, lohnt es sich bei verarbeiteten Produkten auf die Knospe zu achten: Diese garantiert ein authentisches und schonend verarbeitetes Lebensmittel ohne Aroma- und Farbstoffe und mit ausschliesslich biologischen Zutaten.

Erfahren Sie mehr über verarbeitete Knospe-Produkte

Warum nicht einmal einen Eistee mit Kräutern vom Garten statt Mineralwasser von weit her servieren? Mit einem Schnitz Zitrone, einem Stück Ingwer oder Pfefferminze aufgepeppt, schmeckt jedes Hahnenwasser gut. Mineralwasser braucht für Aufbereitung, Verpackung und Transport bis zu 1000 mal mehr Energie als Wasser aus der Leitung.

Pro Kopf und Jahr landen in der Schweiz 90 Kilo Lebensmittel im Abfall. Das muss nicht sein. Kaufen Sie nur, was Sie brauchen. Mit etwas Fantasie lassen sich die Resten vom Vortag in die Menüplanung einbauen. Zaubern Sie zum Beispiel mit dem übrig gebliebenen Nudelgericht, ein paar Bio-Eiern, Käse und frischen Kräutern einen feinen Gratin.

Auch Rüstabfälle vermeiden lohnt sich doppelt: Die Schalen von Früchten und Gemüsen beinhalten am meisten Vitaminstoffe und sättigende Nahrungsfasern. Bei Bio-Früchten und -gemüse können Sie diese mitessen, denn sie wurden nicht mit chemisch-synthetischen Pestiziden behandelt.

Was Bio Suisse für Safe Food tut, lesen Sie hier.