Ackerbau-Offensive: Bio lohnt sich

Die Nachfrage nach Bio-Ackerkulturen steigt stark. Deshalb sucht Bio Suisse in den kommenden Jahren 15‘000 Hektaren zusätzliche Ackerfläche. Das entspricht der Hälfte der Fläche des Kantons Schaffhausen.

Gesuchte Kulturen sind u.a. Mahlweizen, Zuckerrüben, HO-Sonnenblumen, Futterweizen, Körnermais, Körnerleguminosen für Futterzwecke und Raufutter. Die Umstellung auf die Bio Suisse Knospe ist nicht nur gut für die Natur, sondern auch finanziell attraktiv.

Die Wertschätzung durch die Bevölkerung steigt, besonders wenn man noch spezielle Kulturen anbaut und zu diesen gut schaut.
Beat Preisig, Knospe-Landwirt, Utzenstorf (BE)

Man kann ein Weizenkorn sähen und ohne Chemie und Abhängigkeit von Agrarfirmen kann in optimalen Jahren eine gute Ernte eingefahren werden.
Simon Lüscher, Knospe-Landwirt, Holziken (AG)

Kai Tappolet: «Näher an der Natur und attraktive Preise»

In Wilchingen SH betreibt Kai Tappolet Bio-Ackerbau mit Mutterkuhhaltung. Er spricht über den Umgang mit Unkraut und Krankheiten, finanzielle Nachhaltigkeit und welche Bedeutung Kreativität in seiner Arbeit hat.

Um Erfolg zu haben, muss man mit der Natur zusammenarbeiten.
David Werner, Knospe-Landwirt, Wäldi (TG)

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