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Newsletter Februar 2011



NEWSLETTER FEBRUAR

Willkommen im Hornung! Dieser alte deutsche Name für den Februar weist darauf hin, dass der reife Rothirsch in diesem Monat sein Gehörn abwirft und beginnt, ein neues Geweih zu schieben. Auch dieser Newsletter von Bio Suisse "schiebt" Neues: Menschen, Abstimmungen, Petitionen, Messen, Gastronomisches und sonst Schmackhaftes... Am besten, Sie überzeugen sich gleich selbst. Damit wünschen wir auch Ihnen ganz viel neue Schubkraft.

Ihre Bio Suisse

REGIOFAIR UND MARKETING-TROPHY - JEDE STIMME ZÄHLT!


RegioFair setzt sich mit hohem Engagement für Bio-Bauernfamilien in der Zentralschweiz ein. Als eines von drei Kleinunternehmen wurde diese noch junge Organisation für die diesjährige Marketing-Trophy nominiert. Die öffentliche Abstimmung für den Publikumspreis 2011 ist eröffnet. Jede Stimme zählt.

Andi Lieberherr, VR-Präsident und Geschäftsführer von RegioFair, und sein Team wollen auch in Zukunft für die Bio-Bauernfamilien der Zentralschweiz neue Absatzkanäle für ihre Bioprodukte und speziell für die Knospe-Produkte erschliessen. "Unsere Lebensmittel - Mittel zum Leben - müssen wieder einen höheren Stellenwert bekommen", sagt Lieberherr. Dass RegioFair aus insgesamt 50 Bewerbern für die Marketing-Trophy bereits im ersten operativen Geschäftsjahr nominiert wurde, ist an sich schon ein sehr erfreulicher Erfolg für das dynamische Team. Die Marketing-Trophy 2011 wird im Rahmen des Marketingstages im KKL in Luzern am 8. März 2011durch die Jury vergeben. Zusätzlich kann einer der Nominierten einen Publikumspreis gewinnen. Darüber wird öffentlich abgestimmt. Setzen auch Sie auf RegioFair und damit auf die regionale Vermarktungs- und Dienstleistungsplattform für die Bio-Landwirtschaft in der Zentralschweiz. Ihre Stimme zählt. Hier geht's zur Abstimmung.

SOJA-NETZWERK - VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN


Soja ist ein wichtiger Rohstoff zur Herstellung von Futtermitteln für Nutztiere. 12 Organisationen haben sich vertraglich verpflichtet, den Anteil an Soja-Import aus verantwortungsbewusster Produktion bis 2014 auf 90 Prozent zu steigern.

Der steigende Fleischkonsum wie das Fütterungsverbot von tierischem Eiweiss haben die Produktion von Soja weltweit auf rund 230 Millionen Tonnen pro Jahr anwachsen lassen. Die Menge hat sich in 20 Jahren verdoppelt - Trend fortschreitend. Auch wenn die jährlichen 250'000 Tonnen Soja-Import der Schweiz im Vergleich dazu gering seien, wolle das Soja-Netzwerk mit seiner Verpflichtung eine Modellfunktion auf pragmatischem Einstiegsniveau übernehmen, so Stefan Kausch, Leiter des im Januar gegründeten Soja-Netzwerks. Zu den Gründungsmitgliedern gehören neben Bio Suisse auch Agrokommerz, Coop, Egli Mühlen, Fenaco, Heinz&Co, IP Suisse, Migros, Muggli, Schweizerischer Bauernverband, Suisseporcs sowie WWF Schweiz.

FACHMESSE TIER & TECHNIK- BIOGETREIDE: SÄEN UND ZUKUNFT ERNTEN


Bio Suisse ist auch in diesem Jahr wieder mit einer Sonderschau an der Fachmesse Tier & Technik dabei. Die Ausstellung findet vom 24. - 27. Februar 2011 auf dem Olma-Gelände in St.Gallen statt.

Bio Suisse wird erneut mit Partnern aus Forschung, Beratung, Verarbeitung und Handel vertreten sein. Die Sonderschau in Halle 9.1.2 stützt sich auf das Thema Ackerbau mit dem Schwerpunkt Brot- und Futtergetreide. Dort wird dargelegt, wo die Vorzüge, die Chancen und die Herausforderungen des Biolandbaus heute und in Zukunft liegen, und für welche Betriebe sich eine Umstellung besonders lohnen kann. Bio Suisse und ihre Partner erwarten die Besucher mit diversen Degustationen, einer fröhlichen Kinderbackstube und tollen Spielen mit Wettbewerben. Am Samstag, 26. Februar 2011 finden ausserdem um 13.30 Uhr im Forum in Halle 3.1 Vorträge zum Thema Biolandbau mit Schwerpunkt Brot- und Futtergetreide statt. Mehr zum Thema.

SONDERAUSGABE BIOAKTUELL - BIO SUCHT BAUERN


Das Magazin "bioaktuell" wird von Bio Suisse und dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) gemeinsam herausgegeben. Im Februar überrascht es mit einer Grossauflage Bio-Interessierte und solche, die es werden könnten, in der ganzen Schweiz. Der Biomarkt wächst: Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten verlangen nach Bioprodukten. Die Schweizer Landwirtschaft kann die Nachfrage nicht für alle Produkte befriedigen. Deshalb sucht Bio Suisse nach Landwirten, die ihren Betrieb auf biologischen Anbau umstellen und künftig nach den Knospe-Richtlinien wirtschaften. Die Sonderausgabe von "bioaktuell" erscheint ausnahmsweise als Beilage in verschiedenen Landwirtschaftsmedien und gibt Antworten auf Fragen wie: Welche Bioprodukte sind gesucht? Wo ist der Markt eher gesättigt? Welche Gründe sprechen für das Umstellen? Was sagen Biobauern? Was sind die Konsumentenbedürfnisse? Welche Position nimmt der Handel ein? Beiträge und Interviews- zum Beispiel mit dem neuen Geschäftsführer von Bio Suisse - runden die Sondernummer ab. Erhältlich ist sie bei Bio Suisse, Tel. 061 385 96 10, E-Mail: bio at bio-suisse dot ch, oder ab Ende Februar auch als Online-Ausgabe auf www.bioaktuell.ch (Rubrik Zeitschrift).

GESCHÄFTSFÜHRER - WILLKOMMEN, DANIEL BÄRTSCHI!


Mit Jahresbeginn hat die Geschäftsstelle von Bio Suisse in Basel ihren neuen Geschäftsführer begrüsst. Der 43-jährige Berner war bis Ende 2010 Mitglied der Geschäftsleitung beim Hilfswerk World Vision Schweiz und dort für Projekte in Asien, Afrika, Lateinamerika und Osteuropa verantwortlich.

Nach acht Monaten interimistischer Leitung überreichte Doris Schwarzenbach, stellvertretende Geschäftsführerin und Leiterin Finanzen und Personal, Anfang Januar den Stab an Daniel Bärtschi. Mit seinem Wechsel zu Bio Suisse kehrt der Berner zu seinen Wurzeln zurück. Der neue Geschäftsführer verfügt über eine Ausbildung als Landwirt mit eidg. Fähigkeitszeugnis und hat Agronomie an der Schweizer Hochschule für Landwirtschaft (SHL) in Zollikofen studiert. In den USA absolvierte er den Master of Arts in Organisationsführung. Daniel Bärtschi bringt Erfahrungen als landwirtschaftlicher Berater in der Schweiz, Deutschland, Nordkorea, Russland und Rumänien mit. Auf dem elterlichen Hof im Emmental hat Daniel Bärtschi zusammen mit seinen Geschwistern als Bub schon früh erleben können, was Umstellung auf Bio bedeutete, und dies in einer Zeit, als Bio noch nicht die heutige Anerkennung genoss. Zu seiner beruflichen Rückkehr und "Umstellung auf Bio" vom internationalen Hilfswerk zur Vereinigung Schweizer Biolandbau-Organisationen wünschen ihm der Vorstand und das gesamte Team der Geschäftsstelle viel Freude, Erfüllung und Erfolg.

AGROTREIBSTOFFE - BROT! KEIN BENZIN.


Agrotreibstoffe sind ungeeignet als Ersatz für Benzin und Diesel, wenn ihre Gewinnung direkt oder indirekt zur Vertreibung von Bauernfamilien, zum Abbrennen tropischer Wälder und zur Verteuerung und Verknappung von Nahrungsmitteln führt. Zusammen mit anderen Organisationen unterstützt Bio Suisse eine Petition. In ihrer gemeinsamen Petition verlangen Bio Suisse und andere Organisationen vom Bund die Einführung von Zulassungskriterien, die sozial und ökologisch problematische Agrotreibstoffe ausschliessen. Insbesondere die Ernährungssicherung in den Herkunftsländern sowie indirekte Verdrängungseffekte müssen in diese Kriterien einbezogen werden. Die Petition setzt sich dafür ein, dass Agrotreibstoff-Projekte in der Schweiz keine Betriebsbewilligung erhalten, bevor solche Zulassungskriterien auf Bundesebene in Kraft sind. Denn die geplanten Projekte in Bad Zurzach und Delémont, die aus mosambikanischer Jatropha bzw. brasilianischem Zuckerrohr Treibstoffe für den Schweizer Markt produzieren wollen, gefährden die Umwelt und die Ernährungssicherheit der armen Bevölkerung in den betroffenen Ländern. Treibstoffe aus Biogas und aus Abfällen sollen hingegen weiterhin zugelassen sein. Die Unterschriftensammlung kommt in die letzte Runde: Am 24. Februar wird sie in einer offiziellen Aktion von Vertretern der Initianten-Organisationen auf der Bundeshausterrasse überreicht. Bald ist die Schwelle der 60'000 Unterschriften erreicht. Wenn Sie Ihre Stimme noch nicht gegeben haben: Abstimmung und weitere Informationen finden Sie hier.

SIE FRAGEN - WIR ANTWORTEN - WEGWEISER "BIOWISSEN"


Bio Suisse erhält regelmässig Fragen von Konsumentinnen und Konsumenten. Aus dem reichen Fundus an Antworten ist in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) ein lehrreiches Dokument entstanden. Was ist darin enthalten?
"Für interessierte Laien ist es nicht einfach, sich einen Überblick über die vielfältigen Themen und Diskussionen rund um den Biobereich zu verschaffen", sagt Sibil Buschauer, bei Bio Suisse unter anderem für Konsumentenanfragen verantwortlich. "Gemeinsam mit Thomas Alföldi vom FiBL haben wir deshalb vorhandenes Wissen aufbereitet und zusammengefasst." Das neue Dossier "Biowissen - Fakten und Hintergründe zur biologischen Landwirtschaft und Verarbeitung" führt in den Stand des Wissens ein und bringt auch wichtige Herausforderungen auf den Punkt. Ausgewählte Internetlinks ermöglichen eine zielgerichtete Vertiefung der Themen. Das neue Dossier richtet sich nicht nur an Schüler und Studentinnen, sondern auch an interessierte Konsumenten und Konsumentinnen. Entdecken Sie den lehrreichen Wegweiser "Biowissen".

BIOBERATUNG.CH - DREHSCHEIBE FÜR WISSENSAUSTAUSCH


Die Schweizer Bioberaterinnen und -berater verfügen neu über eine Plattform für den Austausch von Informationen und Dokumenten. Die Homepage bioberatung.ch wurde erstellt vom Forschungstitut für Biologischen Landbau (FiBL) und Agridea, der Schweizerischen Vereinigung für die Entwicklung der Landwirtschaft und des ländlichen Raums. Die Internetseite dient biointeressierten Personen aus Beratung, Lehre und Forschung oder sonstigen Bereichen als Drehscheibe für den Wissensaustausch. Sie ist passwortgeschützt, doch gibt es auch einen allgemeinen Zugang, mit dem man sich einloggen kann: Probezugang (Anmeldename) und Bioberatung (Passwort). Ein Newsletter informiert kurz und übersichtlich über neu eingestellte Medien, Nachrichten und Termine für Multiplikatoren aus der Bioszene in der Schweiz. Angeboten wird eine ausführliche Sammlung von Medien, Vorträgen, Fachartikeln, Berichten und Dokumentationen aus dem deutsch- und französischsprachigen Sprachraum, welche für die eigene Beratungs- Lehr und Forschungsarbeit verwendet werden können. Die Mitglieder der Schweizer Bioberatervereinigung haben personalisierte Zugangsdaten. Federführend bei der Entwicklung waren die Mitglieder der Schweizer Bioberatervereinigung, meist Berater des FiBL und Beratungsverantwortliche der Kantone. Fragen zur Plattform beantwortet die Redaktion: redaktion at bioberatung dot ch. Werfen Sie einen Blick auf die Einstiegseite.

BIO SUISSE UND COMPASS GROUP - MEHR "KNOSPEN" AUF DEM TELLER


Der steigenden Nachfrage nach Bio stehen heute in Restaurants und in der Gemeinschaftsgastronomie noch wenige Angebote gegenüber. Das soll sich dank Bio Suisse und Compass Group ändern.
Auch wenn die Schweizerinnen und Schweizer mehr und mehr Bio-Produkte konsumieren, macht sich für sie Bio vor allem im Mittagstisch-Angebot und am Arbeitsplatz rar. Bio Suisse und die Compass Group schaffen Abhilfe und engagieren sich ab 2011 partnerschaftlich für die Verbreitung von Bio in der Gemeinschaftsgastronomie. Das Konzept stellt in dieser Form ein Novum dar. Es legt den Fokus auf Flexibilität in der Planung: Die Kochverantwortlichen bestimmen, welche Produkte in ihren Menüs biologischer Herkunft sein sollen. Aufwändige Spezialkontrollen entstehen dadurch keine, da das Schweizer Lebensmittelgesetz als Basis dient. Nach erfolgreichen Pilotprojekten werden Bio Suisse und Compass Group das neue Bio-Konzept ab diesem Jahr sukzessive auf weitere Restaurants und Gemeinschaftsgastronomie-Betriebe in der Schweiz ausdehnen. Zusatzinformationen zu diesem und anderen Konzepten der Bio Suisse Knospe in der Gastronomie finden Sie hier.

RICHTLINIEN BIODIVERSITÄT - INFORMATIONEN


Ein wichtiges Traktandum an der Frühlings-Delegiertenversammlung werden die Biodiversitätsrichtlinien sein.
Bio Suisse bietet für die Vorbereitungssitzungen zum Traktandum Biodiversitätsrichtlinien an der Frühlings-DV Informationen durch Referenten von der Arbeitsgruppe Biodiversität an.
Wer Interesse an Informationen aus erster Hand hat, kann dies anmelden bei Beatrice Scheurer beatrice dot scheurer-moser at bio-suisse dot ch.

GENTECH-MORATORIUM - 1 MILLION UNTERSCHRIFTEN


Der Lissabon-Vertrag der EU sieht neu auch die "Europäische Bürger-Initiative" vor: Werden für ein Begehren eine Million Unterschriften gesammelt, muss die EU-Kommission darauf reagieren.
Mehr als eine Million EU-Bürgerinnen und Bürger haben die erste Initiative für ein Moratorium gegen die Einführung genmanipulierter Nutzpflanzen unterschrieben und fordern damit den Verzicht auf die Einführung gentechnisch veränderter Nutzpflanzen in Europa sowie die Schaffung einer ethisch und wissenschaftlich unabhängigen Forschungskommission, die mögliche Folgen von Freisetzungen untersucht.
In der Schweiz wurde mit der Gentechfrei-Initiative (angenommen im November 2005) ein Moratorium für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen erlassen. Dieses war bis 2010 in Kraft, worauf sich das Parlament für dessen Verlängerung bis 2013 ausgesprochen hatte.
Mehr über die EU-Initiative und Schwierigkeiten beim Anbau der ersten Gentech-Kartoffel "Amflora" lesen Sie auf der Website der Schweizerischen Arbeitsgruppe für Gentechnologie.

TIPP DES MONATS: "HELDEN ON TOUR" - BIO IM WINTERSPORT


Sie sind beliebt und erfolgreich: Erneut ziehen unsere Heldinnen und Helden anlässlich der Winterroadshow bis Ende Februar mit dem Bio Suisse Caravan durch die Skigebiete. Und sie verwöhnen abermals vor Ort die Skisportlerinnen und -sportler mit Raclette-Degustationen in echter Knospe-Qualität. Auf die Piste, fertig, los: Hier sind sie zu finden.

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