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Newsletter September 2012



NEWSLETTER SEPTEMBER

Sie heissen Walter, Filipp, Dominik, Martin, Yvonne, Hansruedi, Eliana oder Johann. Sie haben in diesem Newsletter ihren Auftritt. Sehr unterschiedliche Persönlichkeiten. Drei davon sind virtuell, also nicht ganz so "echt", nicht wirklich aus Fleisch und Blut wie die anderen. Deshalb haben sie aber nicht weniger zu sagen, vielleicht sogar im Gegenteil: Hinter den Virtuellen stehen nämlich wiederum "echte", solche aus Fleisch und Blut und mit Herz und Verstand. Dürfen wir vorstellen? Walter, Filipp, Dominik, Martin, Yvonne, Hansruedi, Eliana oder Johann.

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UMWELT ARENA - SPREITENBACH


Was Umwelt bedeutet, wissen wir. Auch unter einer Arena können wir uns etwas vorstellen. Und Spreitenbach liegt in der Nähe von Zürich. Klar. Aber was bedeutet Umwelt Arena Spreitenbach? Hier geht es um eine weltweit einmalige Kommunikationsplattform, die Angebot und Nachfrage ressourcenschonender Produkte und Projekte unter einem Dach zusammenführt. Seit dem 24. August ist diese Arena der besonderen Art für alle geöffnet. Wir haben sie betreten und bereits einen Bekannten angetroffen.

Idee und Umsetzung stammen vom Schweizer Kompogas-Erfinder Walter Schmid, der so viele Menschen wie möglich dazu veranlassen möchte, auf ressourcenschonende Produkte und Technologien umzustellen. Unter dem grössten gebäudeintegrierten Solardach der Schweiz zeigen Sponsoren und gegen 100 Firmen in 40 interaktiven Ausstellungen, was sie im Bereich der Nachhaltigkeit entwickeln. Anhand von konkreten Produkten geben sie Hintergrundinformationen über Herstellungs- und Umwandlungsprozesse, Lieferketten und Messtechniken. Die Produktepalette reicht von Nahrungsmitteln, Kleidern, Möbeln über Urban Farming, Autos, Gebäudetechnik bis hin zu erneuerbaren Energien. Unser Bekannter dort heisst Filipp Grünenfelder. Er ist Geschäftsführer der Coop Verkaufsstelle Umwelt Arena - ein virtueller Geschäftsführer genau gesagt. Biofan Grünenfelder führt uns durch die Regale mit konventionellen und nachhaltigen Produkten. Doch schon bald fällt auf, dass Filipp Grünenfelders Supermarkt in der Umwelt Arena Spreitenbach ganz und gar unüblich ist. Überzeugen Sie sich selbst

MARMITE - KNOSPE-ENTDECKUNGEN


Feinschmecker, Gastronome und Hobbyköche finden seit August in der Zeitschrift für Ess- und Trinkkultur "marmite" ganz besondere Trouvaillen. Der Journalist, Sachbuchautor und Foodscout Dominik Flammer spürt in der ganzen Schweiz Kostbarkeiten aus der Welt der Knospe auf und erzählt darüber. Und das erfreulicherweise auch in Zukunft…

Essen sei für ihn einer der Höhepunkte unserer Kultur, sagt Flammer. Das ist seinen Texten geradezu "anzuschmecken". Der Feinschmecker erzählt so genussvoll wie er gerne isst. In der Rubrik Schweiz/Entdeckungen von "marmite" hat er sich kürzlich mit "Näschpli" oder "Nespole" beschäftigt, und wir haben viel über dieses Früchtchen erfahren. "Dank innovativer Bauern findet man die Mispel gelegentlich wieder in den Bauernhofläden der Innerschweiz, sei es in Form von Gelees, Marmeladen oder von Schnäpsen. Etwa im schmucken Bio-Lädeli auf dem Haldihof in Weggis. Hier haben sich womöglich schon die römischen Legionäre mit den Mispel-Reisern im Gepäck an der prächtigen Aussicht auf Bürgenstock und Vierwaldstättersee erfreut", hält Flammer fest. In Zukunft wird sich der begandete Schreiber regelmässig weiter auf die Suche nach besonderen Knospe-Produkten machen. Wir dürfen uns also freuen auf eine Reihe von Geschichten über und von Geschmackvollem, Ursprünglichem und Genussvollem.

www.marmite.ch

POLITIK - UNSER ENGAGEMENT


Langfristiges Ziel von Bio Suisse ist das Bioland Schweiz. Für die Knospe-Bauernfamilien steht ein ganzheitlicher Landbau im Zentrum, der über Generationen lebensfähig ist und authentische und gesunde Produkte erzeugt, die Geschmack und Genuss bieten. Aufbauend auf diesem Ziel engagiert sich Bio Suisse im Rahmen eines klassischen Lobbyings in agrarpolitischen Themen wie "Agrarpolitik 2014-2017", "Swissness" oder "Gentechnologie".

"Mehr Bio wollen wir vorwiegend über die Entwicklung am Markt erreichen, welche durch die Politik von Bio Suisse unterstützt und abgesichert wird", sagt Martin Bossard. Der dipl. Ing. Agronom ETH setzt sich seit einigen Jahren als Leiter Politik von Bio Suisse dafür ein, dass die Vereinigung der Schweizer Biolandbau-Organisationen ihr Ziel erreicht. Agrarpolitik ist gut, wenn Bauernfamilien von ihrer Arbeit gut leben können, wenn in der Schweiz alle genug zu essen haben und nachhaltige Schweizer Produkte zu fairen Preisen kaufen. Die neue Agrarpolitik schafft 110 Mio. CHF mehr Wertschöpfung für die Landwirtschaft, mehr Produktion und mehr Ökologie. Auf die Vorlage ist darum einzutreten, lautet der Standpunkt von Bio Suisse. Was Bio Suisse sonst noch wichtig ist und was ihre Haltung zu aktuellen politischen Themen wie Swissness oder Gentechnologie ist, kann nachgelesen werden auf

SAIGNELEGIER - 25 JAHRE


Am Wochenende des 15./16. September gibt es keine Entschuldigung dafür, nicht an den Hauptort der Freiberge im Jura zu fahren. Stars sind diesmal aber nicht die berühmten und beliebten Freiberger Vierbeiner, sondern es sind die Knospe-Bauernfamilien mit ihren vielfältigen Erzeugnissen. Das alles hat gleich mehrere Gründe.

Hinter und vor den Kulissen dieses "schönsten Biomarktes der Schweiz" steht die Vereinigung Bio Jura. Ihr gehören rund hundert Biobauernfamilien und etwa halb so viele bioaffine Konsumenten an. Bio Jura organisiert den bekannten Markt in Saignelégier dieses Jahr zum 25. Mal. Es lässt somit alles darauf schliessen, dass ein Anlass wie dieser, auf der Organisation einer jahrelangen Erfahrung aufbauend, an Attraktivität und Perfektion schwer zu überbieten ist. Regionale Spezialitäten wie Brot, Käse, Wein, Gemüse, Früchte, Fleisch, Würste, Feingebäck - in feiner Knospe-Qualität - wird in der Halle du Marché-Concours zum Entdecken und zum Kauf angeboten. 30 Vereine und Geschäfte ergänzen diese Auswahl mit Produkten ökologischen Anbaus aus anderen Gebieten der Schweiz. Arbeiten von 27 Kunsthandwerkern sind angesagt. Und am Samstagabend gibt es dazu keltische Musik. Wenn das nicht ein Fest für alle Sinne wird. Auf nach Saignelégier!

GUT BEHÜTET SEIN - BAUERNHOFKRIPPE


"Wir möchten Ihrem Kind eine kompetente, liebevolle Betreuung auf unserem BFU-sicherheitsgeprüften Erlebnisbauernhof bieten. Wir richten uns nach den Jahreszeiten, damit die Kinder den Bezug zur Natur nicht verlieren. Sie erleben, woher die Milch kommt, wie das Gemüse aus dem Garten schmeckt oder wo Enten und Hühner ihre Eier legen." Dieses wunderbare Programm hat Familie Wandeler zu bieten.

Seit Anfang dieses Jahres gehört der Betrieb von Yvonne und Hansruedi Wandeler zu den Umstellern von Bio Suisse. Ihr Biohof heisst Gottsmänigen und ist ein wahres kleines Paradies für Gross und Klein, gelegen in der Nähe von Sempach LU. Bleiben wir bei den Kleinen: Familie Wandeler bietet auf ihrem Hof Krippeplätze an für Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Eintritt in den Kindergarten. einige Krippeplätze an. Ihre politisch und konfessionell neutrale Kinderkrippe ist gestützt durch eine private Trägerschaft. Zweck ist die Förderung der Kinderbetreuung in der Natur- und Tierwelt auf einem Bauernhof. Das bietet berufstätigen Eltern, Alleinerziehenden und Familien eine liebevolle und kompetente familienergänzende Betreuung an. Wer möchte da nicht gerne sofort wieder ein Kind sein… Weitere Informationen

TIPP DES MONATS - SCHON GEFOODELT?


Vielleicht haben auch Sie schon vergeblich im Internet "gegoogelt" und die relevanten und zuverlässigen Informationen nicht auf Anhieb gefunden? Foodle.ch schafft im Bereich Lebensmittel nun Abhilfe. Die neue interaktive Plattform hat die Forschungsanstalt Agroscope initiiert.

Zuckerreduktion in Joghurts, Bekämpfung des Feuerbrandes bei Äpfeln, Erklärung des Welternährungssystems oder neue Bildungsangebote: Eliana und Johann, die virtuellen Botschafter von Foodle.ch, antworten auf Anfragen und Bemerkungen zu ausgewählten Themen und animieren die Plattform. Gestartet sind die beiden diesen Sommer mit über 20 Partnern aus der realen Welt. Denn die Infoplattform wird von all ihren Partnern gemeinsam getragen und weiter entwickelt. Foodle.ch basiert somit auf einer einmaligen Zusammenarbeit zwischen verschiedensten Vertretern aus den Bereichen Bildung und Forschung, Ämter, Nicht-Regierungsorganisationen und Wirtschaft. Ziel der gemeinsamen Initiative: einer breiten Bevölkerung eine attraktive Vielfalt an qualitativ hochwertigen, einfach verständlichen und vertrauenswürdigen Informationen rund um das Thema Lebensmittel anbieten. Täglich neue Informationen sorgen dafür, dass die vermittelten Informationen in den vier Themenbereichen Lebensmittel, Bildung, Forschung und Community möglichst umfassend werden. Und Foodle.ch informiert nicht nur, sondern hört auch zu. Aus diesem Grund wird der Rubrik "Community" grosses Gewicht gegeben. Klar, dass Foodle.ch auch auf Facebook, Twitter und Youtube präsent und nachgefragt sein will. Damit stellt sich Foodle.ch dem Dialog mit der Gesellschaft.

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