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NEWSLETTER JANUAR

Ihnen ist das Jahr 2014 gewidmet: zum Beispiel der Groppe, dem Rebbergboden, den bäuerlichen Familienbetrieben, der… Doch beginnen wir von vorn: Die Groppe ist ein Fisch, der als Botschafter für besonders naturbelassene Gewässer gilt, weil er am besten in gesunden Bächen und Flüssen gedeiht. Zum Rebbergboden sollten wir Sorge tragen, denn er hat sich in den letzten 150 Jahren um die Hälfte verringert. Keine Frage, dass er aufgrund seines wichtigen Einflusses auf das Pflanzenwachstum und auf den Geschmack der Weintrauben unsere Beachtung verdient. Übrigens ganz wie die bäuerlichen Familienbetriebe. Was es mit diesen auf sich hat, werden Sie gleich erfahren. Und: Es guets Nöis!

Ihre Bio Suisse

PRODUKT DES MONATS - BIOWEINE


Biowein heisst Genuss auf höchstem ökologischem Niveau. Und gute Geschmackserlebnisse, verbunden mit gutem Wissen und Gewissen, das sind unschlagbare Werte. Diesen Werten dürfen Sie im neuen Jahr in Begleitung des ausgewiesenen Kenners Werner Müller von VinCultura auf den Grund gehen. Zusammen mit erfahrenen Winzern und Önologen werden in der deutschsprachigen Schweiz erstmalig in dieser Form Degustationen und wertvolles Wissen in Biowein-Seminaren angeboten.

Lassen Sie sich in Sachen Biowein reinen Wein einschenken anlässlich des neuen Seminar-Konzeptes von VinCultura in Zusammenarbeit mit Bio Suisse und ihrer Marke Knospe. Der ausgewiesene Kenner Werner Müller von VinCultura begleitet Sie zusammen mit erfahrenen Winzern zu den Wahrheiten, die Bioweinen zugrunde liegen. Besondere Anbau- und Verarbeitungsmethoden im Vergleich zur konventionellen Weinproduktion, Kellerrichtlinien, Unterschiede zwischen den Verordnungen in der EU, der Schweiz, der Knospe und anderen Labels wie beispielsweise Demeter werden keine Geheimnisse mehr bergen für Sie. Und natürlich werden in diesen auf max. 20 Teilnehmer beschränkten Seminaren mit Degustationen auch alle Ihre Sinne genüsslich angesprochen. Wann und wo geht's los?

UNO-JAHR - BAUERNFAMILIEN


Das UNO-Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe ist gestartet mit einem einzigartigen Projekt des Schweizer Bauernverbandes SBV. 27 Landwirtschaftsbetriebe - in jedem Kanton mindestens einer - führen im Rahmen der Aktion "Mein Bauer. Meine Bäuerin." auf Facebook stellvertretend für alle anderen Bauernfamilien ein öffentliches Tagebuch über ihre Arbeit und ihr Leben. Mit dabei sind auch Bio Suisse und sieben unserer Knospe-Familien.

Sie leben und arbeiten in Bubendorf BL, Oberarth SZ, Lüterkofen SO, Kefikon TG, Oberglatt ZH, Lungern, OW und Porrentruy JU. Die Familien Sprunger, Reichmuth, Weyeneth, Meister, Maag, Gasser und Roy schreiben dieses Jahr die Kommunikation besonders gross. Fast täglich stellen sie ein Bild und ein Ereignis auf Facebook und öffnen auf diese Weise Haus- und Stalltüren für einen abwechslungsreichen Einblick in ein Jahr aus ihrem landwirtschaftlichen Leben. "So können wir die Konsumenten auf einfache Art und direkt informieren, wie wir Lebensmittel herstellen, was auf einem Landwirtschaftsbetrieb so alles läuft", sagt etwa Michael Reichmuth vom Biohof Fluofeld in Oberarth SZ. Unter den insgesamt 30 Landwirtschaftsbetrieben, die an dieser Aktion des SBV teilnehmen, befinden sich auch drei Familienbetriebe aus Entwicklungsländern.

Der SBV macht zusammen mit den Hilfsorganisationen Swissaid und Helvetas zum Auftakt dieses UNO-Jahres auf die Bedeutung, aber auch die Bedürfnisse von Kleinbauernfamilien aufmerksam, die in der Schweiz und weltweit einen wertvollen Beitrag zur Lebensmittelversorgung leisten. Auch Bio Suisse wird verschiedene Aktionen und Anlässe mit diesem UNO-Jahr verbinden, um die wertvollen Leistungen kleinbäuerlicher Biobetriebe für die Schweiz hervorzuheben und weiter zu unterstützen. Erfahren Sie mehr

FILM AB - MITGLIEDERPORTRÄTS


Alle der nahezu 6'000 Mitglieder und 800 Lizenznehmer von Bio Suisse könnten ihre eigene spannende Geschichte erzählen. Über ein Dutzend von ihnen sind bereits unsere Knospe-Kino-Stars, denn sie zeigen, dass sie sich auch hinter der Kamera zu bewähren wissen. In den letzten Jahren hat das "Knospe-Kino" in fast allen Regionen des Landes gedreht und Menschen mit ihrer Arbeit, mit ihrer Leidenschaft und ihrem Können in Sachen Biolandbau und Bioverarbeitung für die Marke Knospe hautnah ins Bild gerückt. Gleich vier neue Filme sind jetzt online.

Die Kamera führt uns mitten ins Herz einer Backstube im Tessin, eines Bauernhofs im Toggenburg, in die Gewächshäuser und auf die Felder eines Gemüsebetriebs im Freiburger Seeland, in ein Restaurant im Kanton Baselland. Wir lernen und wir staunen über das Können und die Bescheidenheit von Eros Mella, des mit der Gourmet-Knospe ausgezeichneten Panettone-Bäckers aus dem Verzascatal, über das Wissen von Werner Ammann, dieses Toggenburger Biolandwirts mit dem riesengrossen Herzen für Tiere, über die Professionalität von Jürg Frei, Biogemüsebauer und Eigentümer der Betriebsgemeinschaft BioLeguma. Und bevor wir dem Winter für einige Minuten entwischen und uns an den hübsch gedeckten Tisch im sommerlichen Biorestaurant Landhof in Pratteln setzen dürfen, geniessen wir eine Betriebsführung hinter die Kulissen eines besonderen Ortes, dessen Team nicht nur genussvolle Menüs für Gaumen und Auge auf die Tische zaubert, sondern das zudem mit sozialem Engagement Jugendliche auf dem Weg in die berufliche Zukunft begleitet. Eins ist sicher: An unserem Knospe-Festival haben sie alle in ihren Haupt- und Nebenrollen zumindest je einen "Golden-Award" verdient. Film ab

KANTON FREIBURG - AKTIONSPLAN BIO


Die Wette gilt: Wie das Landwirtschaftliche Institut des Kantons Freiburg (LIG) vor wenigen Wochen bekannt gab, soll die biologisch bewirtschaftete Fläche im Kanton bis 2020 um 50% gesteigert werden. Mit einem Aktionsplan wird ernst gemacht. Das Ziel: In sechs Jahren sind 220 Landwirtschaftsbetriebe Bio.

Die Umstellung auf Biolandbau im Kanton fördern und eine Biobewegung in Gang setzen, damit die steigende Nachfrage nach Bioprodukten befriedigt werden kann. Dafür steht der Aktionsplan des Kantons Freiburg, der im vergangenen Dezember offiziell bekanntgegeben wurde. Nicolas Rossier, wissenschaftlicher Mitarbeiter des LIG Grangeneuve in Posieux und Leiter des Koordinationskomitees, freut sich darüber, dass die Gespräche mit den verschiedenen Partnern gefruchtet haben: "Unser Aktionsplan ist das Resultat von Diskussionen zwischen der Direktion der Institutionen, der Land- und Forstwirtschaft (ILFD) und Bio Freiburg, einer der 32 Mitgliedorganisationen von Bio Suisse." Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL, der Freiburgische Bauernverband (FBV), das Amt für Landwirtschaft (LwA), das LIG, AGRIDEA, Progana und Bio Suisse beteiligen sich an diesem Projekt und werden es in den nächsten Jahren tatkräftig begleiten. Weitere Informationen

FORTSETZUNGSGESCHICHTE - FERME DE LA FAYE IM "SCHWEIZER GARTEN"


Das Magazin "Schweizer Garten" wartet von Januar bis Dezember 2014 mit einer besonderen Aktion auf. Der Knospe-Hof, die Ferme de la Faye im freiburgischen Granges-Paccot, wird monatlich in Bild und Wort Einblicke in die aktuellen Arbeiten, Themen, Herausforderungen und Freuden des Biobauernalltags geben.

Monat für Monat gestaltet und verändert sich das Zusammenspiel zwischen Mensch, Tier und Pflanzen. Der "Schweizer Garten" bleibt dran und bietet mit den regelmässigen Beiträgen aus Granges-Paccot seinem Leserpublikum eine einzigartige Möglichkeit, die Vielfalt des Biolandbaus im Wandel der Jahreszeiten mit zu verfolgen. Knospe-Bäuerin Ruth Schmid-Kohli von der Ferme de la Faye hat die Herausforderung für dieses neue Experiment gerne angenommen: "Dieser Auftrag ist etwas ganz Schönes, gibt er doch auch Gelegenheit, über das eigene Tun zu reflektieren und sich gleichzeitig in eine neue Aufgabe zu vertiefen." So begleiten wir die Kühe auf dem Winterauslauf oder erfahren, dass Familie Schmid-Kohli das Getreide auf der hofeigenen Steinmühle mahlt und von Hand abfüllt. Mit dem Anbau von Dinkel, Weizen und Roggen leistet sie übrigens einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung alter Sorten und einem schonenden Umgang mit dem Boden. Dies und vieles mehr erwartet uns in der Januar-Ausgabe des "Schweizer Garten"

TIPP DES MONATS - AUF NACH MOSTINDIEN


Im Januar stecken wir voller neuer Pläne. Gute Ideen für künftige Ausflüge und Reisen sind willkommen. Wie wäre es mit Mostindien? Aber halt, damit ist nicht das ferne Indien gemeint, weshalb unser ökologischer Fussabdruck schön im grünen Bereich bleiben darf.

"Mostindien, das ist das pure bäuerliche Leben, das sind Höfe und Gastrobetriebe, die hervorragend vernetzt sind, Übernachtungsmöglichkeiten mit der Prise Landluft, moderne, innovative Produktions- und Forschungsbetriebe", schreibt der Mostindien-Projektleiter Clemens Wäger im praktischen und erstaunlich vielseitigen Reiseführer "Mostindien erleben". Erleben heisst hier mit dem Velo und/oder dem E-Bike auf den Spuren des Thurgauer Apfels unterwegs sein. Dazu bietet das Büchlein die Wegbeschreibungen in Etappen mit verschiedenen Varianten (von Romanshorn nach Salenstein oder über Kreuzlingen, nach Frauenfeld, Bischofszell und retour nach Romanshorn) an. Auch hier ist die Reise allein schon das Ziel, denn wir lernen diese traditionsreiche Obstbauregion am Bodensee kennen wie unsere Hosentasche: Sehenswürdigkeiten, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten, feine Rezepte und Geschichte dieser Region mit sanfter, reizvoller Landschaft. Allein schon das Buch ist eine Entdeckungsreise, die Vorfreude macht auf Fahrtwind auf dem Drahtesel - mit oder ohne Elektrikantrieb - und nicht zuletzt auf den wunderbaren Duft und Geschmack knackiger Bodensee-Äpfel. Machen wir uns auf

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