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Newsletter Februar 2013



NEWSLETTER FEBRUAR

Geht es Ihnen auch so? In diesem Skisport- und Fastnachtsmonat gewinnt immer wieder die Freude über deutlich mehr Licht, über etwas Ausgelassenheit da und dort hinter einer Larve, in verrückten Verkleidungen, über frische Luft draussen im Schnee - sei es daheim oder in den Bergen. Apropos Berge: In Graubünden, genauer in Tschlin, hat Anfang Februar der erste "Grüne Alpengipfel" stattgefunden. Kleinräumige Landwirtschaft und der Erhalt sowie der Schutz einmaliger Landschaften und Naturräume sind Thema. Da bleiben wir von der Knospe dran…

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RAUMPLANUNG - EIN "JA" FÜR DIE ZUKUNFT


Die Schweiz hat die Marke von acht Millionen Einwohnern durchbrochen. Eine Gesellschaft, die auf immer engerem Raum lebt, muss auf Freiheiten verzichten, um nicht alle ihre Freiheiten zu verlieren. Verantwortungsvolles Handeln und Planen auch für nachfolgende Generationen: Die Revision des Raumplanungsgesetzes kommt am 3. März zur Abstimmung. Bio Suisse setzt sich für ein Ja ein.

Die Schweizer Bäuerinnen und Bauern sind sich einig, das angepasste Raumplanungsgesetz zu unterstützen. Die Zersiedelung nimmt ihnen täglich mehr Boden weg und damit etwas mehr von ihrer Lebensgrundlage. Mit jeder Hektare weniger kommt wertvolles Kulturland abhanden und macht die Abhängigkeit von Lebensmittelimporten grösser. Wir alle müssen umdenken und in der kleinräumigen Schweiz sorgfältiger mit unserem Boden umgehen. Die Gesellschaft muss die entscheidenden Stellen bei Bund, Kantonen und Gemeinden besser in die Pflicht nehmen. Die breit abgestützte Landschaftsinitiative erzeugte in den letzten Jahren den nötigen politischen Druck. Das Parlament entschloss sich zur Revision des Raumplanungsgesetzes und baute zwei zentrale Anliegen der Initiative ein: 1. Die Gemeinden werden verpflichtet, viel zu grosse Bauzonen wieder in Landwirtschaftsland umzuzonen. 2. Eine Mehrwertabgabe von mindestens 20 Prozent wird erhoben, wenn Landwirtschaftsland neu als Bauland eingezont wird. Dies ermöglicht den Gemeinden, die Eigentümer bei Rückzonungen zu entschädigen. Bio Suisse hat die Landschaftsinitiative von Anfang an ideell und finanziell unterstützt, um auch künftigen Generationen Bauernland als Lebensgrundlage zu erhalten. Als Mitglied des Abstimmungskomitees "JA zum Raumplanungsgesetz" empfiehlt Bio Suisse, bis zum 3. März ein Ja in die Urne zu legen. Hintergrundinformationen finden Sie hier

ERNI ZU BRÄNDLI - EIN BILD ZUM DANK


Dass es von Anfang an klar sei: Der Herr links im Bild ist Herr Sutter, der Herr rechts im Bild ist Herr Brändli, und das Bild in der Mitte ist ein Bild von Herrn Erni. Wir präzisieren: Coop-Chef Joos Sutter überreichte unlängst Urs Brändli, Präsident von Bio Suisse, einen handsignierten Hans-Erni-Kunstdruck.

Im aktuellen Naturaplan-Jubiläumsjahr zeichnet Coop insgesamt zwölf Organisationen mit einem Hans-Erni-Kunstdruck zum Dank und zur Ehrung für gute Zusammenarbeit aus. Den Anfang dieses Bilderreigens durfte Bio Suisse machen "für 20 Jahre verlässliche und gute Partnerschaft mit Coop", wie Joos Sutter bei der Übergabe des Kunstdrucks an Urs Brändli betonte. Dass Coop noch heute mit dem Partnerschaftsvertrag von 1993 arbeitet, legt Zeugnis ab über das grosse Vertrauen und die gegenseitige Wertschätzung zwischen dem Detailhändler und der Vereinigung der Schweizer Biolandbau-Organisationen. Bei Urs Brändli hat Joos Sutter mit dem Bild nicht nur wegen des stimmigen Sujets ins Schwarze getroffen. Der Bio Suisse Präsident mit eigenem Bio-Milchwirtschaftsbetrieb ist schon lange Fan des bekannten Schweizer Künstlers. Er und seine Frau Joanne werden ihm einen Ehrenplatz in ihrem seit kurzem bezogenen Stöckli oberhalb von Goldingen geben "mindestens so lange ich Bio Suisse als Präsident vertreten darf", meinte Brändli spontan. Im kommenden Frühling soll der symbolische Akt mit der offiziellen Übergabe des Erni-Bildes an die Delegiertenversammlung von Bio Suisse in Olten bekräftigt werden. Mehr zum Naturaplan-Jubiläum

ZUM REINBEISSEN -TOPAZ: EIN WETTBEWERB


Erst 29 Jahre ist er jung und wurde in Tschechien gezüchtet. So Mitte Oktober wird er geerntet und bleibt - gut gelagert - fein bis Anfang April. Das ist kein Aprilscherz: Topaz-Äpfel schmecken saftig, frisch und würzig. Während sich die Schale von Natur aus wachsig anfühlt, ist das Fruchtfleisch fest, feinzellig und ganz besonders knackig. Und in Verbindung mit diesem Apfel, der sich für den Bio-Anbau besonders gut eignet, gibt's noch mehr Positives zu berichten.

Der Topaz ist ein ganz robuster Apfel, denn er ist wenig krankheitsanfällig und kann deshalb besonders gut ohne chemisch-synthetische Spritzmittel gedeihen. Ganz so wie der Apfel im neuen Knospe-TV-Spot, mit dem unser Biobauer einen kritischen Vertreter von Bio überzeugt… Genau um den Topaz geht es im aktuellen Bio Suisse Wettbewerb. Verlost wird ein Gutschein für eine Woche Bioferien auf dem Knospe-Hof Bioterroir im Wallis. Neben einer Führung durch den Obstbetrieb steht dort eine Ferienwohnung für 4-6 Personen zur Verfügung. Aber auch Überraschungspreise wie Kochbücher oder Küchenzubehör sind zu gewinnen. Und natürlich erfahren Sie dadurch auch mehr über den Topaz, den Bioapfel par excellence. Viel Glück

NATUR - NACHHALTIGKEIT IN BASEL


Die führende Schweizer Grossveranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit heisst NATUR. Vom 28. Februar bis 3. März fokussiert diese Plattform auf Wissenstransfer, Sensibilisierung, Innovation sowie praktische Handlungsbeispiele. Sie richtet sich sowohl an Entscheidungsträger und -trägerinnen in Politik, Wirtschaft, Verbänden und Medien als auch an die breite Öffentlichkeit. Treffpunkt: Messe Basel.

Die NATUR bietet eine einzigartige Kombination aus Messe, Festival, Kongress und Gala in einem. Sie ist gestützt von einer breiten Trägerschaft, bestehend aus Verbänden, Institutionen und Behörden im Bereich Nachhaltigkeit. Auch Bio Suisse und ihre Marke Knospe sind dabei.
Im Rahmen der diesjährigen Veramstaltung findet am 1. März der achte NATUR-Kongress unter dem Thema "Natur und Kultur - Die Zukunft, die wir wollen!" statt. Dazu sprechen am nationalen Jahreskongress für Nachhaltigkeit unter anderen der Generaldirektor des UNO-Umweltprogramms, Achim Steiner, Kulturminister Alain Berset, Professor Peter Sloterdijk, einer der bekanntesten Gegenwartsphilosophen, Maya Graf, Nationalratspräsidentin und Biobäuerin, Suzanne Thoma, CEO der Bernischen Kraftwerke BKW und SRG Generaldirektor Roger de Weck. Zum Programm

KNOSPE-RAPS - EINE DEUTSCHE MEDAILLE


"Rapsöl schmeckt jeden Tag von Neuem. Seine feine, leicht saatignussige Note entfaltet sich am besten mit kalten Gerichten oder beim sanften Andämpfen von Gemüse. Als eines von wenigen Speiseölen enthält das Schweizer Rapsöl wertvolle ungesättigte Fettsäuren in einem gesunden, ausgeglichenen Verhältnis für unseren Körper," sagen die Spezialisten der Biofarm-Genossenschaft. Sie kennen sich aus mit diesem wertvollen Öl. Und erhielten dafür eine Auszeichnung.

An der "Grünen Woche" in Berlin machten Schweizer Ackerprodukte von sich reden. Genauer gesagt Schweizer Rapsöle. Sie kehrten mit Medaillen der deutschen Gesellschaft für Fettwissenschaften (DGF) aus Deutschland zurück. Gelobt wurden sie für ihren ausgezeichneten Geschmack. Insgesamt erhielten 24 Rapsöle eine Auszeichnungt, drei davon stammen aus hiesigem Anbau. Neben dem Knospe-Rapsöl der Biofarm-Genossenschaft mit Sitz in Kleindietwil BE wurden zwei weitere Öle aus konventioneller Saatzucht mit der DGF-Medaille ausgezeichnet. Hans-Georg Kessler, Produktmanager für Ölsaaten bei Biofarm, erklärt : " Für uns ist die Medaille eine Bestätigung dafür, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben, denn Biorapsanbau ist nicht nur für unsere Umwelt gut, er ergibt auch ein vorzügliches Öl, ein geschmacklich feines Produkt mit hohem gesundheitlichem Wert." Erfahren Sie mehr über dieses Produkt

TIPP DES MONATS - NACHHALTIGE ERNÄHRUNG


Einfach und gesund kochen? Das wollen die meisten von uns. Und schmecken soll es auch, klar. Und wenn immer möglich soll es zudem ökologisch sein. Doch wie bringen wir das alles unter einen Hut? Dafür sorgt eine neue Adresse.

"Wenn nachhaltige Ernährung einfach, schmackhaft und bekömmlich ist, dann wird sie auch umgesetzt," weiss Karin Nowack. In der Schweiz werden rund 33 Prozent der Umweltbelastung durch den Konsumbereich Ernährung verursacht. Bei der Ernährung lohnt es sich somit, den Hebel in Richtung Nachhaltigkeit anzusetzen. Dies können wir erreichen, indem wir unsere Lebensmittelproduktion und unseren Konsum ökologisch, sozial, wirtschaftlich und gesundheitlich nachhaltig gestalten. Ziel dabei ist, die Umweltbelastung und den Ressourceneinsatz auf dem ganzen Lebensweg eines Lebensmittels zu verringern sowie soziale Arbeitsbedingungen und faire Löhne zu ermöglichen. Als selbstständige Beraterin ist Karin Nowack (noch) ein echter Geheimtipp. Mit ihrer rund zwanzigjährigen Berufserfahrung im Bereich ökologischer Landbau, Biolebensmittel und Qualitätssicherung in nachhaltiger Lebensmittelproduktion weiss die diplomierte Umweltnaturwissenschaftlerin und zertifizierte Ernährungsberaterin nicht nur als ausgewiesene Fachfrau, sondern auch als Familienmutter, wo bei Ernährungsfragen die Schwerpunkte zu setzen sind. Ihr Angebot ist zielgerichtet und auf individuelle Fragestellungen abgestimmt : Beratung, Kochcoaching, Systemanalysen, Projekte, Vorträge und Seminare stehen auf der Agenda. Am besten, Sie überzeugen sich gleich selbst

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