Knospe-Ackerbauprojekte (KABB)

Bio Suisse investiert Beiträge der Knospe-Ackerbäuerinnen und -bauern in verschiedene Projekte zur Weiterentwicklung des Bioackerbaus.

Ausschreibung für neue Projekte ab 2028

Für neue, bis zu vierjährige Projekte stehen insgesamt 780 000 Franken zur Verfügung. 

Schwerpunkte

Ein Schwerpunkt der Förderung liegt diesmal auf Projekten, die die Erntequalität sichern oder verbessern. Dabei kann es beispielsweise um einen bestimmten Qualitätsparameter oder den Umgang mit einem neuen Schädling gehen. 

Der zweite Schwerpunkt umfasst Projekte, die dazu beitragen, ein Produkt aus Schweizer Bioackerkulturen zur Marktreife zu bringen. Gefördert werden beispielsweise sensorische Prüfungen oder noch fehlende Schritte in der Wertschöpfungskette, damit das Produkt hergestellt und im Laden verkauft werden kann. 

Für die Antragstellung empfiehlt es sich, einen Blick auf die laufenden Projekte zu werfen. Denn bei der Vergabe wird berücksichtigt, ob bestimmte Themen oder Kulturen bereits stark gefördert wurden und deswegen für eine bessere Repräsentation des Bioackerbaus anderen Eingaben den Vortritt gewährt wird.

Allgemeine Auswahlkriterien

  • Flächenmässige Bedeutung oder Potenzial für grössere Flächen
  • Forschungsbedarf zu ackerbaulichen Herausforderungen
  • Marktpotenzial und Nachfrage
  • Beitrag zur Fruchtfolge-Diversität
  • Imagewirkung für den Biolandbau (neue Absatzkanäle)
  • Innovation (Agrodiversität)

Weitere wichtige Hinweise

  • Investitionen in Maschinen oder Anlagen werden nicht unterstützt.
  • Feldversuche müssen auf Bioflächen durchgeführt werden.
  • Zentral ist der Wissenstransfer in die Praxis: Dafür soll ein wesentlicher Teil des Budgets vorgesehen werden. Im Antrag ist aufzuzeigen, wie die gewonnenen Erkenntnisse den Knospe- Betrieben zugänglich gemacht werden.
  • Die Projekte sollen wissenschaftlich fundiert sein; eine Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten oder der kantonalen Beratung ist deshalb von Vorteil.
  • Eine Kofinanzierung wird empfohlen.

Vergabe und Beitragszahlungen

Pro Thema ist ein Antrag für maximal vier Jahre möglich. Bisherige Projekte wurden im Schnitt mit 15'000 Franken jährlich unterstützt.

Die eingereichten Projektanträge werden zunächst von der Fachgruppe Ackerkulturen von Bio Suisse beurteilt. Anschliessend verabschiedet das Wissensgremium, das dem Vorstand von Bio Suisse untersteht, die Förderempfehlungen.

Die Auszahlung der Projektbeiträge erfolgt jährlich. Für jedes Jahr ist ein Zwischen- resp. Abschlussbericht über den aktuellen Projektfortschritt einzureichen (siehe Vorlagen unten). Die Berichte werden von den zuständigen Gremien geprüft.

Fristen und Antragsformular

Die Projekte werden jeweils im Frühling für das Folgejahr vergeben: Antragstellerinnen und -steller können ihre Projekte bis 12. Februar 2027 einreichen. Im April 2027 werden die Antragsstellenden informiert, welche Projekte ab 2028 unterstützt werden.

Alle Anträge sind mit der offiziellen Vorlage per Mail an kabb@bio-suisse.*ch einzureichen.

Welche Projekte werden bereits unterstützt?

Aktuell laufende oder in den letzten Jahren abgeschlossene Projekte finden sie hier:

KABB-Projekte

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