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News-Eintrag


08.06.2017 | NEUE IMPULSE AM SCHWEIZER BIO-ACKERBAUTAG

Der 6. Bio-Ackerbautag hat eindrücklich gezeigt: Der Anlass ist eine etablierte Plattform für den Austausch zwischen Praxis, Markt, Beratung und Forschung. Rund 1500 Personen haben sich auf dem Knospe-Hof von Frédéric Zosso in Cournillens FR über Anbautechnik, neue Sorten und die Marktentwicklung im Bio-Ackerbau informiert.
Die Nachfrage nach Schweizer Bio-Produkten steigt seit Jahren ungebremst. Das ist eine gute Aussicht für den zukünftigen Absatz von Bio-Ackerbauprodukten. Um den Bio-Ackerbau zu fördern und Bäuerinnen und Bauern für den Bio-Ackerbau zu gewinnen, haben Grangeneuve (Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg), das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), die Sativa AG und Bio Suisse am 8. Juni den 6. Schweizer Bio-Ackerbautag organisiert.

WISSENSWERTES ZU BIO-ACKERBAUKULTUREN


An 13 frei wählbaren Feldposten wurde von Fachleuten Wissenswertes zu verschiedenen Bio-Ackerkulturen vermittelt, unter anderem zu Rüben, Futterbau, Frühjahrskulturen, Raps, Kartoffeln, Karotten, Mischkulturen, Weizen sowie Alternativen dazu, unter anderem Hirse, Speisehafer oder Lein. Die Besucherinnen und Besucher konnten ihre Fragen, Ideen und Erfahrungen direkt mit Expertinnen und Experten sowie mit Berufskolleginnen und -kollegen diskutieren. Zum ersten Mal an einem Bio-Ackerbautag wurden die Themen Energie und Hofdünger sowie Biodiversität aufgegriffen. Ferner gab es Demonstrationen zu den neuesten Entwicklungen in der Unkrautregulierung.
Spannende Themen, die vielfältigen Informationen und Präsentationen sowie ein attraktives Rahmenprogramm lockten rund 1500 Besucherinnen und Besucher nach Cournillens im Kanton Freiburg - darunter auch einige aus dem benachbarten Ausland. Über den Erfolg zeigen sich das Organisationskomittee wie die Fachleute sehr erfreut.
"Die überwältigende Teilnahme von Landwirten und Landwirtinnen aus der Romandie und insbesondere aus dem Kanton Freiburg bestätigt die dynamische Entwicklung des Biolandbaus in diesem Landesteil", sagte der OK-Präsident Pius Odermatt von Grangeneuve.

ZENTRAL FÜR DEN BIO-LANDBAU


Urs Brändli, Präsident Bio Suisse betonte, wie wichtig solche Anlässe für den Bio-Landbau sind: Der "Bio-Ackerbautag ist ein Treffpunkt der gesamten Biobranche und zugleich ein Schaufenster für potenzielle Umsteller", erklärte er. "Um die steigende Nachfrage im Biomarkt zu befriedigen, sind wir darauf angewiesen, dass auch in den kommenden Jahren viele Betriebe auf biologischen Landbau umstellen", sagte Urs Brändli weiter.

Der nächste Bio-Ackerbautag findet im Jahr 2019 im Kanton Bern statt und wird von Bio Suisse, dem FiBL und Sativa in Zusammenarbeit mit INFORAMA, dem Bildungs-, Beratungs- und Tagungszentrum für Land- und Hauswirtschaft im Kanton Bern organisiert.


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STETIGES WACHSTUM IM BIO-ACKERBAU

Der Bio-Ackerbau hat in den letzten Jahren ein stetiges Wachstum verzeichnen können. So ist der Anteil der biologisch bewirtschafteten offenen Ackerfläche von drei Prozent im Jahr 2006 auf sechs Prozent 2016 gestiegen. Der Bio-Anteil im Ackerbau liegt jedoch noch unter dem Anteil an der landwirtschaftlichen Nutzfläche, welcher gesamtschweizerisch bei 13.4 Prozent liegt.
Im Kanton Freiburg machen die heute 190 Bio-Betriebe 7.5 Prozent der Landwirtschaftsbetriebe aus. Berücksichtigt man die Umstellungsbetriebe, welche dieses Jahr dazukamen, so kann von einer erfreulichen Entwicklung gesprochen werden. Auch der Anteil der biologisch bewirtschafteten Fläche von 6.7 Prozent an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche des Kantons hat sich in den letzten Jahren massiv erhöht. Die Durchführung des Bio-Ackerbautags auf einem grossen Ackerbaubetrieb im zweiten Umstellungsjahr widerspiegelt diese Entwicklung.
Website zum Bio-Ackerbautag: www.bioackerbautag.ch


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WEITERE INFORMATIONEN

Ania Biasio, Verantwortliche Medienstelle Bio Suisse, Tel. 061 204 66 46, ania dot biasio at bio-suisse dot ch
Adrian von Niederhäusern, Grangeneuve, Tel. 026 305 58 83, adrian dot vonniederhaeusern at fr dot ch


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DOWNLOADS:


Die Medienmitteilung im DOC 409 KB und PDF 488 KB Format
Bilder (Foto: Grangeneuve):
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JPG 3894 KB

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