Aufhebung der letzten Massnahmen für importierten Knospe-Körnermais
Nach Abschluss der ersten Runde der Sammelstellenerhebung wird die Körnermaisernte 2026 auf rund 35 % der letztjährigen Erntemenge geschätzt. Damit zeichnet sich ab, dass die Inlandmenge den Bedarf nicht vollständig decken kann. Die Branche hebt deshalb nun auch die letzte der aufgrund der Überproduktion 2025 beschlossenen Massnahmen auf.
Bereits im August wurden aufgrund der erwarteten tieferen Ernte der Rückbehalt von 10 CHF/dt und die Vermarktungseinschränkung für Umstellware aufgehoben. Um der Inlandware weiterhin Vorrang zu geben, blieb die Vermarktungseinschränkung für Importware zunächst bestehen. Die aktuelle Schätzung zeigt nun, dass Importe notwendig sein werden, um die Inlandmenge zu ergänzen. Deshalb entfällt ab sofort auch die Vermarktungseinschränkung für importierten Knospe-Körnermais. Bei der Importplanung ist der aktuelle provisorische Inlandanteil zu berücksichtigen, damit die verfügbare Inlandware weiterhin übernommen wird.