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Newsletter Juni 2013



NEWSLETTER JUNI

Es sei definitiv angebracht, diesen Monat den "Bio-Juni" zu nennen, sagt Flavia Müller von der Bio Suisse Geschäftsstelle in Basel. Recht hat sie! Nach einem kurzen Blick auf den Veranstaltungskalender unserer Webseite besteht daran kein Zweifel mehr: Von den Umwelttagen in Basel bis hin zur Filmnacht in Lugano ist der Monat prall gefüllt mit Bio. Da kommt gelegen, dass uns der Juni auch die längsten Tage des Jahres schenkt. Und sollten die nicht ausreichen, lassen sich dem Juli gewiss auch ein paar Stunden abzwacken. Bleibt nur zu wünschen, es möge endlich, endlich Sommer werden - Bio-Sommer, würde Flavia sagen;-)

Ihre Bio Suisse

PRODUKT DES MONATS - FRÜHKARTOFFEL


Der häufige Regen und die tiefen Temperaturen dieser letzten Wochen haben es den Knospe-Frühkartoffeln nicht gerade leicht gemacht. So kommen auch die heiss begehrten Knollen dieses Jahr etwas später aus der Erde. Umso mehr freuen wir uns drauf.

"Sie zeigen ein schwächeres Wachstum und eine langsamere Entwicklung als in den Vorjahren, und der Erntebeginn für die erste schalenlose Ware ist deshalb erst auf die dritte Juni-Woche vorgesehen", sagt Sabine Haller, Produktmanagerin für Kartoffeln, Ölsaaten und Wein bei Bio Suisse. Unsere Fachfrau bezieht sich Ende Mai bei ihrer Prognose auf den aktuellen Stand der Kulturen. Ob Bio oder nicht: Auch bei den konventionellen Frühkartoffeln geht's nicht etwa schneller. Sie kommen zur selben Zeit auf Anfang des Monats in die Geschäfte. Erst dann wird auch der Produzenten-Richtpreis, der ab Beginn der Ernte gilt, für die schalenlosen Frühkartoffeln festgelegt. Danach werden die Preise alle zwei Wochen neu berechnet. Frühkartoffeln sind insgesamt von Juni bis in den August hinein erhältlich - zuerst die Schalenlosen, danach die Schalenfesten. Und erst dann sind die Lagerkartoffeln da und lösen sie ab. Bald heisst es also einfach: geniessen - heiss, lauwarm oder kalt!

GOURMET-KNOSPE - DIE NEUEN SIND DA!


Wenn sich alljährlich die Zofinger Altstadt mit ihrem Bio Marché ins Mekka der Biowelt verwandelt, sind auch die neuen Stars unter den Knospe-Produkten dabei. Vom 21. bis 23. Juni werden sie erstmals der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Als Gourmet-Knospe dürfen sich nur Produkte der Marke Knospe von Bio Suisse bezeichnen, die strengen Qualitätskriterien entsprechen und von einer aus versierten Fachleuten bestehenden Jury Höchstnoten erhalten. Ausgezeichnet schmecken und sehen sie aus. Die 49 eingereichten Biospezialitäten aus den Kategorien Milchprodukte und Backwaren gehören zum Besten, was die Knospe zu bieten hat. Dieses Jahr ist übrigens ein ganz besonderer Jahrgang: Mit 123 eingereichten Produkten hat der Qualitätswettbewerb von Bio Suisse eine Rekordbeteiligung erreicht. Erst nachdem die neuen "Oscars" an der offiziellen Preisverleihung im Casinothater Winterthur dann auch die Fachwelt aus Verarbeitung und Gastronomie überzeugt haben, dürfen sie nach Zofingen. Wetten, dass sie auch den Besucherinnen und Besuchern des Bio Marché genussvoll auf der Zunge zergehen werden? Herzlich willkommen am Stand von Bio Suisse

GENTECHNIK UND KOEXISTENZ - ANBAUVERBOT MUSS BLEIBEN


Weltweit arbeitet die gesamte Biowertschöpfungskette ohne Gentechnik. Sowohl die Gesetzgebung der Schweiz als auch diejenige der EU verbietet den Einsatz gentechnisch veränderter Tiere und Pflanzen. Damit das auch in Zukunft so bleibt, setzt sich Bio Suisse für ein Verbot von Gentech-Pflanzen in der gesamten Schweizer Landwirtschaft ein.

Das Parlament hat die Verlängerung des Moratoriums mit grossem Mehr beschlossen und bis Mitte 2016 eine Kosten-Nutzen-Abwägung in Auftrag gegeben. Diese ausführliche Analyse soll als Grundlage dienen für die Verhandlungen über weitere gesetzliche Schritte. Umso erstaunter hat Bio Suisse letzten Mai zur Kenntnis genommen, dass eine Änderung des Gentechnikgesetzes sowie eine Koexistenzverordnung vorgelegt wurden, noch bevor die vom Parlament beschlossene Kosten-Nutzen-Abwägung vorliegt. Der Dachverband der Schweizer Biolandbau-Organisationen forderte deshalb im Rahmen der Vernehmlassungsfrist vom 15. Mai 2013, unbedingt den Bericht des Bundesrates
abzuwarten, bevor der Gesetzgebungsprozess wieder aufgenommen wird. Bio Suisse spricht sich klar gegen die Einführung gentechnisch veränderter Organismen in der ganzen Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft aus und lehnt die vorliegende Revision des Gentechnikgesetzes und die Koexistenzverordnung ab. "Mit der Einführung von GVO in der Schweizer Landwirtschaft haben wir ausschliesslich höhere Kosten und Nachteile am Markt zu erwarten, etwa in Form von durch GVO verunreinigten und von den Konsumenten nicht akzeptierten Produkten", erklärt Bio Suisse Präsident Urs Brändli. Mehr zum Thema

SAFRAN - GUT, ERFOLGREICH UND HÜBSCH


Shahverdi Ahadov kam vor einigen Jahren als Flüchtling aus Aserbaidschan in die Schweiz. Er setzt sich aus Dankbarkeit für die Aufnahme, die er hier gefunden hat, mit unermüdlichem Einsatz für diverse Förderprojekte im ganzen Land ein. Seine Projekte richten sich an Landwirtfamilien, aber auch an alle Gartenfreunde.

Shahverdi Ahadov ist es ein Anliegen, Nahrungsmittelimporte aus dem Ausland zu reduzieren, die Leistungen von agroökologischen Ressourcen zweckmässig zu steigern, das ökologische Gleichgewicht zu verbessern, neue Betriebszweige und Einnahmequellen für Landwirtefamilien zu schaffen.
Er hat festgestellt, dass der Safrananbau allgemein wenig bekannt ist und Bauernfamilien bislang kaum Interesse am Anbau zeigten. Dies, obwohl eine hochwertige Produktion auch auf kleinen Flächen und in unterschiedlichen Regionen möglich ist. Im Rahmen des von ihm geleiteten Forschungsprojektes erfolgte ein Erstanbau mit Safranzwiebeln verschiedener Herkunft auf unterschiedlichen Bodentypen und Lagen. Die Ergebnisse sind positiv. Der Safrananbau eignet sich somit als Diversifikation in der landwirtschaftlichen Produktion, bietet sich aber auch für Hobbygärtnerinnen und -gärtner als attraktive Anbaumöglichkeit an. Informationen und Bestellungen zu günstigen Konditionen bis zum 30. Juni bei: sh dot ahadov at yahoo dot com; Postadresse: Landoltstrasse 60, 3007 Bern, 079 859 34 59 (ab 18 Uhr).

TIPP DES MONATS - BIEL, BIO UND BEWEGUNG


Seit den bescheidenen Anfängen 1832 mit einigen Dutzend Turnern haben sich die Turnfeste des Schweizerischen Turnverbands STV über die Jahre zu einem Grossanlass entwickelt, der Zehntausende beteiligt und Erwachsene sowie Jugendliche aus allen Landesteilen und Sprachregionen zusammenführt. Dieses Jahr will sich das eidgenössische Turnfest ETF ganz der Nachhaltigkeit verpflichten. Und auch die Knospe turnt mit.

"Sport und Bio passen sehr gut zusammen, und wir wollen einen Beitrag leisten, um Sportlern und auch Besuchern sowohl die Nachhaltigkeit als auch den Genuss und den Geschmack von Biospezialitäten mit unserer Marke Knospe näher zu bringen", sagt Bio Suisse Marketingleiter Jürg Schenkel. Das ETF 2013 dauert vom 13. bis 23. Juni in Biel und seiner reizvollen Umgebung. Das Festzentrum am See garantiert ein einmaliges Ambiente für Sportler und Besucher. Wie "sportlich" auch Bio sein kann, werden die sogenannten "Bio-Inseln" zeigen, an denen Biobauernfamilien aus der Region ihre Spezialitäten anbieten. Damit stehen sie einerseits als fachkundige Ansprechpartner mit Informationen zur Verfügung, andererseits sorgen sie mit einer vielseitigen Palette an schmackhaften Bioprodukten dafür, dass Bio auch im übertragenen Sinne "nachhaltig" teilnehmen wird.
Auf nach Biel

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