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Foodwaste


FOODWASTE

WAS MACHT BIO SUISSE GEGEN FOOD WASTE UND FÜR SAFE FOOD?

Mit Öffentlichkeitsarbeit fördert Bio Suisse das Bewusstsein für den Wert der Lebensmittel. Geschichten und Reportagen wecken das Verständnis für die landwirtschaftliche Produktion und die sorgfältige Verarbeitung. So zeigen die Knospe-Filme oder Portraits in unserem Blog, mit wieviel Arbeit und Herzblut Lebensmittel erzeugt und verarbeitet werden.
Bio Suisse unterstützt Projekte in der Branche und von einzelnen Lizenznehmern zur Vermeidung von Food Waste, etwa bei Gemüse, Früchten, Brot oder Fleisch.

VOLLSTÄNDIGE VERWERTUNG DER TIERE

Bio Suisse fördert die vollständige Verwertung des Nutztiers mittels Workshops und mit einem Merkblatt für Produzenten und Metzgereien:
Merkblatt Von Kopf bis Schwanz
Bioaktuell-Artikel zum Thema Nose to tail

Bei den Legehennen, die Ihre Lebensdauer erreicht haben, fördert Bio Suisse zusammen mit Marktpartnern die Vermarktung und Verwertung des Fleisches, zum Beispiel als Suppenhuhn, Gehacktes oder Wurst.
Blogbeitrag zur Verwertung der Legehennen
Weitere Informationen von GalloSuisse

Was vom Tier nicht in die menschliche Ernährung geht, kann anderweitig verwertet werden, etwa als Tierfutter. So hat Bio Suisse zum Beispiel einen Lizenznehmer aus dem Bereich Tierfutter unterstützt, an die Bio-Euter und-Pansen im Schlachtbetrieb der Region zu kommen, weil diese davor nicht getrennt wurden.

MÖGLICHST VIELE FRÜCHTE UND GEMÜSE VERWENDEN

Im Bereich Früchte, Gemüse und Kartoffeln wurden bereits 2014 die Qualitätsnormen angepasst, so dass weniger Food Waste entsteht. Praktisch alle grossen Abpack- und Handelsbetriebe haben zudem Massnahmen zur Verringerung von Food Waste getroffen und alternative Verwertungswege gesucht. Ein Teil der nicht verkäuflichen Lebensmittel wird an Hilfsorganisationen wie Tischlein deck dich abgegeben. Ein Teil wird verfüttert (siehe Beispiel Kartoffeln) und was man wirklich nicht brauchen kann, kommt in die Biogasanlage.
Daneben gibt es verschiedene kleinere Initiativen, die überschüssiges Gemüse verwerten:

KOORDINATION VON ANGEBOT UND NACHFRAGE VERHINDERT ÜBERSCHÜSSE

Ein wichtiges Instrument sind Richtpreisverhandlungen, welche Bio Suisse koordiniert. Marktgerechte Preise und Absatzförderung helfen die vorhandene Ware zu verkaufen und der aktuellen Situation von Angebot und Nachfrage gerecht zu werden.

Bio Suisse fördert die Direktvermarktung mittels einer Online-Plattform, Verkaufsförderungsmaterial (zum Beispiel Papiertüten, Kartonschachteln) und unterstützt die regionalen Bio-Märkte. Beim Verkauf ab Hof oder auf dem Markt kann die ganze Vielfalt der Lebensmittel verkauft werden, das heisst auch kleine oder grosse Kaliber, zudem auch Kleinmengen einer Sorte oder eines Produkts. Die Produkte gelangen frisch und lokal in den Verkauf, was ebenfalls Food Waste vermindert.

TIPPS FÜR KONSUMENTINNEN UND KONSUMENTEN

Ein Drittel der Lebensmittel wird in den privaten Haushalten weggeworfen. Leisten Sie Ihren Beitrag zur Verminderung dieser Verschwendung, nicht nur von Lebensmitteln, sondern auch all der Ressourcen, die in diesen Lebensmitteln stecken.
Bio Suisse unterstützt die Kampagne Save Food von PUSCH zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. Auf der Website finden Sie viele Informationen und gut umsetzbare Tipps.

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