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Initiative für Ernährungssouveränität


EIDGENÖSSISCHE VOLKSINITIATIVE "FÜR ERNÄHRUNGSSOUVERÄNITÄT. DIE LANDWIRTSCHAFT BETRIFFT UNS ALLE" (UNITERRE-INITATIVE)

Uniterre lancierte am 30. September 2014 die Ernährungssouveränitäts-Initiative. Die Bundesverfassung soll einen Artikel 104c Ernährungssouveränität erhalten. Link zum Initiativtext.

HALTUNG BIO SUISSE

Die Delegiertenversammlung von Bio Suisse hat am 18. April 2018 Stimmfreigabe beschlossen.

Mit dem bestehenden Artikel 104 Landwirtschaft und dem neuen Art. 104a Ernährungssicherheit sind Landwirtschaft und Ernährung auf Verfassungsstufe umfassend geregelt. Die Umsetzung ist allerdings teilweise mangelhaft und zu verbessern, z.B. im Bereich Raumplanung, Pestizide oder Arbeitsrecht.

Die Initiative nimmt Anliegen auf, die Bio Suisse wichtig sind:

  • Verbot der Gentechnologie
  • Erhalt der Fruchtfolgeflächen
  • Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft

Die Kritikpunkte sind:

  • Die Initiative gibt kaum Schub für den Bio-Landbau oder andere private Akteure, die heute schon eine nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft betreiben.
  • Der Inhalt entspricht nicht der aktuellen Politik von Bio Suisse und unseren Partnern, die viel stärker auf den nachhaltigen Markt, positive Veränderungen bei Konsumentinnen und Konsumenten in Richtung nachhaltiger Konsum und auf Kooperation in den Wertschöpfungsketten setzen.
  • Die Initiative schiebt alle Verantwortung dem Staat zu.

LINKS
Initiativtext
Behandlung im Parlament
Kurzfilm auf Easyvote
Homepage der Initianten
Wikipedia-Eintrag zu Ernährungssouveränität
Agrarallianz zu Ernährungssouveränitiät
Priska Baur, Heike Nitsch (2013): Umwelt- und Tierschutz in der Landwirtschaft: Ein Vergleich der Schweiz mit ausgewählten europäischen Ländern unter besonderer Berücksichtigung des Vollzugs. Studie im Auftrag des Bundesamtes für Landwirtschaft BLW.

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