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Landwirtschaft


ANTWORTEN AUF CORONA-FRAGEN RUND UM DIE LANDWIRTSCHAFT

UNTERSTÜTZT BIO SUISSE BETRIEBE, DIE IHRE PRODUKTE NICHT ABSETZEN KÖNNEN?

Selbstvermarkter, die bisher auf Märkte gefahren sind, suchen derzeit nach anderen Möglichkeiten, ihre Produkte abzusetzen. Bio Suisse unterstützt sie dabei. So machen wir beispielsweise in unseren eigenen Kommunikationskanälen auf entsprechende Angebote aufmerksam - Facebook wie auch in unserem Newsletter an die Konsumentinnen und Konsumenten. Wer sich für den Newsletter interessiert, kann sich hier anmelden.

Unten finden Sie Links auf Plattformen, die Knospe-Produkte anbieten:

  • www.knospehof.ch: Bio-Abos oder -Höfe in Ihrer Nähe, direkt vom Knospe-Produzenten. Hier finden Landwirte, die kurzfristig alternative Liefermöglichkeiten auf die Beine gestellt haben, eine Präsentationsmöglichkeit
  • Verkaufsstellen für Demeter-Produkte
  • Übersicht über Detail- und Fachhandel mit Knospe-Produkten
  • Coop @ home: Das Naturaplan-Sortiment von Coop hat praktisch nur Knospe-Produkte. Sie können sich diese bequem nach Hause liefern lassen
  • Farmy: Auch diese Online-Plattform hat viele Knospe-Produkte - vorwiegend von Produzenten aus dem Raum Zürich
  • Mahler & Co: Grosses Sortiment an Bio-Produkten
  • Green Shop: Vorwiegend haltbare Bio-Produkte
  • Biopartner: Grosses Sortiment an Bio- und Knospe-Produkten
  • Bionetz: Übersicht der Bio-Fachgeschäfte in der Schweiz

VIELE AUSLÄNDISCHE ARBEITSKRÄFTE KÖNNEN ODER WOLLEN NICHT MEHR IN DIE SCHWEIZ KOMMEN: WO FINDE ICH PLATTFORMEN, DIE MICH BEI DER SUCHE NACH ARBEITSKRÄFTEN UNTERSTÜTZEN?

Wer eine Möglichkeit zur Mitarbeit bietet oder sucht, nutzt die Biobörse. Zudem stehen mit agrix.ch oder agrarjobs.ch kostenlose Plattformen für die Vermittlung von offenen Stellen in der Landwirtschaft aufgrund des Coronavirus zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie hier.

WIE WIRKT SICH DIE CORONAKRISE UND DIE VOM BUNDESRAT ERLASSENEN MASSNAHMEN AUF MEINE BIOKONTROLLE AUS?

Nach Rückmeldungen der Kontrollstellen können wir davon ausgehen, dass die diesjährigen Kontrollen alle stattfinden werden. Somit besteht kein Grund zur Sorge, dass Ihr Bio-Status auf Grund von ausfallenden Kontrollen gefährdet wird. Teilweise ist mit späteren Kontrollen oder Termin-verschiebungen zu rechnen. Die Art der Durchführung der Kontrollen liegt in der Kompetenz der Kontrollstellen und findet immer nach den Vorgaben der Akkreditierung statt. Sollte die allgemeine Entwicklung eine neue Lagebeurteilung notwendig machen, werden wir wieder informieren. Für weiterführende Fragen dürfen Sie sich gerne direkt an Ihre Kontrollstelle wenden.

WIE KANN ICH ALS BETREIBER EINES HOFLADENS TWINT EINRICHTEN?

Wer TWINT noch nicht nutzt, kann sich jetzt anmelden. Das bargeldlose Zahlen ist sehr praktisch und hygienisch. Hier eine Anleitung zu TWINT für Hofläden.

GIBT ES ANZEICHEN, DASS SICH DIE KRANKHEIT AUF NUTZTIERE ÜBERTRÄGT?

Das BLV sagt dazu folgendes: "Das Risiko, dass Tiere bei der Ansteckung mit dem Coronavirus eine Rolle spielen, wird als sehr gering eingeschätzt. Allerdings kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich Tiere mit dem Virus infizieren oder kontaminiert werden. Tiere selber zeigen keine Symptome der Krankheit, das heisst, sie erkranken nicht.
Landwirte und Landwirtinnen, die wegen des Coronavirus unter Beobachtung stehen und selber in Selbst-Quarantäne sind, sollten ihre Nutztiere durch eine andere Person betreuen lassen oder wenn nicht anders möglich den Kontakt auf ein Minimum beschränken.

Ansonsten gelten die normalen Hygieneregeln im Umgang mit Tieren (Quelle BLV, Stand 20.03.2020).

Weitere Informationen auch beim Bundesamt für Landwirtschaft.

GIBT ES FÜR DEN AGRARSEKTOR ZUGANG ZUR KURZARBEITSENTSCHÄDIGUNG?

Siehe dazu die Website des Schweizerischen Bauernverbands.

WIE SCHÜTZEN SICH DIE KNOSPE-PRODUZENTEN? WIE SCHÜTZEN SIE IHRE BETRIEBSMITARBEITERINNEN UND MITARBEITER?

Es gelten die BAG-Empfehlungen für die Arbeitswelt.
Persönliche Hygienemassnahmen, wie regelmässiges Händewaschen, sollten für alle möglich sein. Am Arbeitsplatz sollte es entsprechende Einrichtungen geben. Falls im Betrieb möglich, sollen Mitarbeitende gegenseitig Abstand halten können.

DÜRFEN HOFLÄDEN OFFENBLEIBEN?

Ja, siehe dazu die Website des Schweizerischen Bauernverbands.

KÖNNEN WOCHENMÄRKTE DURCHGEFÜHRT WERDEN?

Nein, Wochenmärkte sind bis auf weiteres verboten. Bezüglich der Wochenmärkte sind verschiedene Verbände mit den Behörden in Kontakt, um die Lebensmittelversorgung unter gewissen Bedingungen wieder zu ermöglichen.

IST DIE VERSORGUNG MIT SAATGUT, SETZLINGEN UND FUTTERMITTELN GEWÄHRLEISTET?

Aus heutiger Sicht ist die Versorgung mit Dünger, PSM und Saatgut gesichert.

WIE SIEHT ES AUS MIT DEN ERNTEHELFERN AUS DEM AUSLAND: DÜRFEN DIE NOCH EINREISEN?

Siehe dazu die Übersicht des Schweizerischen Bauernverbandes.

Gemäss den zuständigen Behörden dürfen nur noch Personen in die Schweiz einreisen, die im Besitz eines Aufenthaltstitels (L-/B-/C-Bewilligung, Grenzgängerbewilligung, Meldebescheinigung, Zusicherung der Aufenthaltsbewilligung) sind. Die Einreise nur mit einem Arbeitsvertrag ist grundsätzlich nicht mehr erlaubt.

Es gibt dazu eine befristete Ausnahme. Zur Sicherung der Ernte gilt ab dem 18. März während 8 Tagen eine Spezialregelung für die Landwirtschaft: Landwirtschaftliche Arbeitskräfte nur mit Arbeitsvertrag dürfen in die Schweiz einreisen. Das Staatsekretariat für Migration hat die Grenzposten darüber informiert.

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