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Agrarpolitik 2022+ Anhörung


AGRARPOLITIK 2022+: BIO SUISSE MIT SECHS FORDERUNGEN

Im November 2018 hat der Bundesrat seinen Vorschlag für die AP22+ vorgelegt. Kantone und Organisationen konnten bis am 6. März 2019 dazu Stellung nehmen. Auch Bio Suisse hat eine Stellungnahme eingereicht. Dazu haben der Vorstand, die Gremien und die Mitgliedorganisationen sich intensiv mit dem 162-seitigen Dokument befasst. Die sechs zentralen Forderungen von Bio Suisse sind:

1. Gezielte Förderung von nachhaltigen Produktionssysteme wie Bio oder IP
2. Ressourcenschonender Umgang mit Lebensmitteln
3. Klima und Bodenfruchtbarkeit
4. Chancen der Nachhaltigkeit nutzen
5. Initiativen zu Pestiziden Ernst nehmen
6. Auf Gentechnik verzichten, gentechnikfreie Schweizer Züchtung fördern

DREI KNACKNÜSSE UND DIE ANTWORTEN VON BIO SUISSE

  • Produktionssystembeiträge: Wie werden die neuen Produktionssystembeiträge ausgestaltet, die die Extenso- und die Ressourceneffizienzbeiträge ablösen? Bio Suisse setzt sich dafür ein, dass sämtliche Beiträge auch Bio-Betrieben zugänglich sind.
  • Betriebsbeitrag: Bio Suisse lehnt den Betriebsbeitrag ab, der jedem Betrieb unabhängig von der Grösse ausbezahlt werden soll. Stattdessen sollen die ersten 20 Hektaren stärker gefördert werden, und ab 50 Hektaren sollen die Direktzahlungen abnehmen. Eine starre Obergrenze wird abgelehnt. Die heutige Obergrenze pro Arbeitskraft soll aber bestehen bleiben.
  • Sozialversicherungsschutz: Bio Suisse unterstützt die Forderung nach einem besseren Sozialversicherungsschutz für den/die mitarbeitende/-n Partner/-in. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der sozialen Nachhaltigkeit.

LINKS

Medienmitteilung vom 6. März 2019
Definitive Stellungnahme Bio Suisse
Fragebogen Bio Suisse zur möglichen Aufhebung von Massnahmen im Bereich Produktion und Absatz
Vorschlag für Produktionssystembeiträge aus Sicht Labelorganisationen PDF 6009 KB
Stellungnahme der Agrarallianz
Anhörungsunterlagen des Bundes

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