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Wein


SCHWEIZER BIOWEINPREIS 2016

Zum 3. Schweizer Bioweinpreis wurden 139 Weine von 45 Winzern eingereicht. Die 73 Weiss- und 66 Rotweine wurden in einem zweistufigen Auswahlsystem blind verkostet und bewertet. Nach der Benotung auf der VINUM-Redaktion wurden die 15 besten Gewächse jeder Kategorie von Grund auf von einer Fachjury aus Weinexperten der Deutsch- und Westschweiz neu bewertet.


BESTER ROTWEIN


Zürichsee AOC Merlot-Cabernet 2014
Turmgut Erlenbach, Meilen (ZH)



BESTER WEISSWEIN


La Côte AOC Johanniter Grand Cru 2014
Domaine La Capitaine, Begnins (VD)

BIOWINZER DES JAHRES


Domaine de La Maison Carrée, Jean-Denis, Christine et Alexandre Perrochet, Auvernier (NE)
Neuchâtel Blanc Vin sur Lie und Pinot Noir Le Lerin

LEBENDIGER BODEN - KRAFTVOLLE REBE - GUTER WEIN…


…dieser ganzheitliche Ansatz ist das Erfolgsprinzip im Bio-Rebbau. Weil Knospe-Winzer auf chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel verzichten, laufen die natürlichen Prozesse im Boden ungestört ab. Die Reben reagieren mit einem langsamen, den Gegebenheiten angepassten Wachstum. Die Beeren hängen so lockerer, die Schalen werden fester und widerstandsfähiger. Dadurch bleiben die Trauben gesünder und der Wein wird aromatischer. Ein vielfältiges Sortiment von Bio-Weinen aus der Schweiz finden Sie auf www.knospehof.ch.

SO ENTSTEHT EIN DICHTER WEIN

Der schonende Umgang mit Boden und Pflanzen wirkt sich auch auf die Kelterung aus. Weil die Beeren keine überschüssigen Nährstoffe anreichern, bieten sie Hefen und Bakterien während der Kelterung genau die richtige Menge Nahrung für den schonenden Gärungsprozess. Die Aromen können sich besser entfalten und die Ausbeute an Alkohol und Glycerin, eines für die Geschmeidigkeit des Weins verantwortlichen Pufferstoffs, ist höher. Der Wein wird aromatischer und dichter.



PRÄVENTION STATT PESTIZIDE

Chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel sind im Biolandbau tabu. Die Knospe-Winzer schützen ihre Reben vor Schädlingen und Krankheiten mit pflanzenstärkenden Präparaten und setzen vermehrt auf Rebsorten, die natürlicherweise widerstandsfähig gegen Pilzinfektionen sind. Wichtig im Biorebbau ist das Entlauben: In einem gut ausgelichteten Blattwerk können die Pilzsporen schlechter keimen. Dabei nehmen Knospe-Winzer viel Handarbeit auf sich und verzichten auf Maximalerträge.

ARTENVIELFALT IM REBBERG

Der Biorebbauer verzichtet auf die Herbizidbehandlung unter den Rebstöcken und fördert blühende Untersaaten. Zudem stellt er mindestens sieben Prozent des Rebbergs dem Ökoausgleich zur Verfügung, in Form von Magerwiesen, Trockenmauern, Hecken und Bäumen. Zudem schafft er Schlupflöcher, Brutplätze und Nischen für Insekten, Vögel und Amphibien. Ein Knospe-Rebberg ist daher ein vielfältiger Lebensraum für seltene Pflanzen- und Tierarten.



KNOSPE-WEINE SIND "UNGESCHMINKT"

Ein wichtiger Unterschied zu anderen Label-Weinen ist die Positivliste der Knospe-Richtlinie. Diese beinhaltet nicht wie sonst üblich die verbotenen, sondern explizit die zur Kelterung zugelassenen Hilfsmittel. Alle nicht erwähnten Zusätze sind verboten. Dies ist insofern wichtig, als dass solche "Schönungsmittel" auf dem Markt kommen und gehen, noch bevor sie explizit verboten werden können. Wie Make-up täuschen diese Produkte die Beschaffenheit eines "Idealweins" vor. Knospe-Winzer hingegen setzen auf die natürlichen Schönheiten im Wein.

SPITZENWINZER SETZEN AUF BIOQUALITÄT

Eine Qualitätssteigerung ist mit konventionellem Weinbau kaum mehr möglich. Immer mehr Spitzenweingüter haben diesbezüglich den Vorteil des Bioweinbaus erkannt und stellen ihre Betriebe um. Es sind immer häufiger Bioweine mit einer auffallenden Qualität, welche an nationalen und internationalen Prämierungen die oberen Ränge besetzen.

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