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SCHONENDE VERARBEITUNG ERHÄLT DEN GESCHMACK

Die Knospe-Richtlinien lassen keine unnötige Verarbeitungsschritte zu. Diese Einschränkung sorgt dafür, dass die hohe Qualität der Knospe-Rohstoffe auch im verarbeiteten Produkt möglichst ursprünglich erhalten bleibt. Zwei Beispiele für die schonende Verarbeitung: Knospe-Salatöl wird nur kaltgepresst und behält dadurch den ursprünglichen Geschmack. Oder bei der Haltbarmachung von Rahm gelten strenge Temperaturgrenzen; Knospe-Biorahm wird daher nur pasteurisiert aber nicht hochpasteurisiert. Würden die Knospe-Verarbeiter ihn hochpasteurisieren, müssten sie Stabilisatoren beigeben, damit man den Rahm noch schlagen kann. Da Knospe-Rahm nur pasteurisiert wird, enthält er auch keine Stabilisatoren und ist somit spürbar ursprünglicher im Geschmack.

WEITGEHENDER VERZICHT AUF ZUSATZSTOFFE

Aus dem gleichen Grund verzichten die Hersteller von Knospe-Produkten auch auf Farb- und Aromastoffe - in verarbeiteten Knospe-Produkten sollen ja möglichst die ursprünglichen Aromen und Farben der Rohstoffe erhalten bleiben. Die Verwendung von Zusatz- und Verarbeitungshilfsstoffen ist in den Knospe-Richtlinien nur dann zugelassen, wenn der Einsatz dieser Stoffe technologisch unabdingbar ist. Werden Zusatz- und Verarbeitungshilfsstoffe eingesetzt, müssen sie natürlichen Ursprungs sein. Das heisst auch: Sie sind ohne Anwendung von Gentechnologie hergestellt.

VERARBEITUNG UNABHÄNGIG KONTROLLIERT

Unabhängige Kontrollinstanzen untersuchen, ob Produktion, Rohstoffe, Rezepturen, Verarbeitungsverfahren den Knospe-Richtlinien entsprechen. Knospe-Produkte werden gesondert gelagert und verarbeitet. So lassen sich Vermischungen mit herkömmlichen Produkten ausschliessen. In der Schweiz verarbeiten oder handeln rund 800 Lizenznehmer Knospe-Produkte. Auf jedem Knospe-Produkt sind Produzent oder Lizenznehmer und die Zertifizierungsstelle vermerkt.