Bio Suisse gewinnt Organic-Farming Innovation Award (OFIA)

Gestern Abend haben die International Federation Of Organic Agriculture Movements (IFOAM) und die Südkoreanische Rural Development Adminstration (RDA) in Istanbul (TR) ihre Auszeichnungen und Barpreise vergeben. Der mit 10‘000 US$ dotierte OFIA-Hauptpreis ging dabei an Bio Suisse für deren Förderungsmassnahmen zu fairen Handelsbeziehungen in der Bio-Wertschöpfungskette. Daniel Bärtschi, Geschäftsführer von Bio Suisse nahm den Preis in Istanbul entgegen und kündigte an, das Preisgeld auf 20‘000 Franken zu verdoppeln und es in die IFOAM Academy zur biospezifischen Ausbildung von innovativen Führungskräften zu reinvestieren.

Das Siegerprojekt, welches Bio Suisse dem OFIA-Komitee eingereicht hat, wird beim Verband der Schweizer Knospe-Betriebe und -Verarbeiter bereits erfolgreich umgesetzt. Es umfasst einen Verhaltenskodex, regelmässige Stakeholder-Diskussionen am runden Tisch, eine Ombudsperson für faire Handelsbeziehungen und die regelmässige Durchführung einer Umfrage zu Fairness und Zufriedenheit unter den Knospe-Produzenten und Lizenznehmern.

Daniel Bärtschi, Geschäftsführer von Bio Suisse sagte im Rahmen der Dankesansprache in Istanbul: "Fairness vom Acker bis auf den Teller ist eine wichtige Grundvoraussetzung für Nachhaltigkeit. Faire Handelsbeziehungen sind denn auch zentral für eine langfristig erfolgreiche Biolandwirtschaft. Das gegenseitige Vertrauen wird verstärkt und die Wertschöpfung auf alle Beteiligten verteilt.“ Die OFIA-Jury bezeichnete das System als „ein grosses Win-Win-Szenario in der Landwirtschaft.“

Bio Suisse wird die Preissumme von 10‘000 US$ verdoppeln und den Betrag in die IFOAM Academy investieren, die seit 2012 ein weltweites Ausbildungsprogramm für Führungskräfte im Biolandau aufbaut. Insbesondere soll das Preisgeld Stipendien für Teilnehmer des nächsten Organic Leadership Kurses (OLC) in Thailand ermöglichen sowie die Anschubfinanzierung solcher Kurse in Afrika unterstützen.

15. Oktober 2014
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