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Newsletter Oktober 2015



NEWSLETTER OKTOBER 2015

Bei "Lummerland" denken wohl die meisten an die Insel aus dem Buch "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer". Der Name steht aber auch für eine Bioapfelsorte. Andere heissen Resi, Ecolette, Gold Rush oder Topaz. Sie haben in unseren Regionen jetzt ihren grossen Auftritt. Einen solchen hat auch Knospe-Fleisch aus nachhaltiger Produktion. Und nicht zuletzt rüstet sich die Westschweiz zu einem ganz grossen Auftritt. Dort kommt es am 7. und 8. Mai 2016 zur ersten Foire Agricole Romande - einer Bio-Landwirtschafts-messe in der Romandie. Ein Termin, den sich am Biolandbau Interessierte - ob Profi oder Laie - in der Agenda schon heute dick anstreichen sollten.

Ihre Bio Suisse

AN APPLE A DAY KEEPS THE DOCTOR AWAY


Der Apfel ist die beliebteste Schweizer Frucht. Etwas mehr als 16 kg essen Herr und Frau Schweizer pro Kopf und Jahr. Das ist gut so. Denn Äpfel sind gesund, wie das englische Sprichwort eingangs schon sagt. Ob als baumfrischer Pausensnack, Saft, Apfelwähe oder Süssmostcreme.

MEHR KNOSPE IN DER GASTRONOMIEAUSBILDUNG


Die Swiss School of Tourism and Hospitality (SSTH) in Passugg GR setzt auf mehr Nachhaltigkeit. Im Gastronomie-Bereich werden künftig Knospe-Produkte verwendet und in der Ausbildung die Vorteile des Biolandbaus vermittelt. Die Zusammenarbeit von Bio Suisse und SSTH ist neu in der Gastronomie-Ausbildung und hilft mit, Mensch, Tier und Natur im Gleichgewicht zu halten.

>> Mehr dazu in unserer Medienmitteilung...

LAMMFLEISCH FÜR GENIESSER


Lea Egli und Reto Fivian sind Meister ihres Fachs. Auf rund 30 Hektar Grünland an den Hängen oberhalb des Murtensees züchten sie Schafe der alten Engadinerrasse. Nach dem Ablammen leben rund 600 Schafe auf den Hangweiden. Während der ganzen Vegetationsperiode weiden die Tiere draussen. Sie werden tierfreundlich gehalten, sind fitter und weniger krankheitsanfällig. Und das wirkt sich natürlich positiv auf die Fleischqualität aus.

>> Mehr dazu auf der Bergerie de Chandossel Webseite...

BESTER RACLETTEKÄSE IST EIN BIOKÄSE


Der Wettbewerb der Schweizer Regionalprodukte 2015 hat gezeigt: Bio ist vorne mit dabei - von den insgesamt 351 Produkten, die mit einer Medaille ausgezeichnet wurden, sind 38 biologisch produziert. Bei den Milchprodukten gehört der Bio-Raclette-Käse der Augstbordkäserei in Turtmann VS zu den allerbesten Produkten.

>> Mehr zum Wettbewerb der Schweizer Regionalprodukte

GOURMESSE-FACHTAGUNG - NACHHALTIG UND KREATIV


"Nachhaltige & kreative Kochimpulse" -- mit diesem Leitmotiv will die Gourmesse-Fachtagung In Zürich am 12. Oktober das Publikum mit nachhaltigen, innovativen Hintergrundinformationen und praktischen Tipps inspirieren. Kulinarikexperte Patrick Zbinden (Jury-Präsident der Bio-Gourmet-Knospe) führt zusammen mit Experten einen spannenden Dialog zu ausgefallenen Themen. Ein Muss für alle Interessierten, die Orientierung und Ideen im Dschungel aktueller Esstrends suchen.

BIOPOULETPRODUZENT FÜR AGROPREIS NOMINIERT


Laurent Godel aus Domdidier FR ist für den diesjährigen AgroPreis nominiert. Der Bioproduzent hat ein innovatives Stallsystem für die Pouletmast entwickelt, das die Arbeit erleichtert und die Effizient steigert.

CHEZ BIO SUISSE: FRANK SIFFERT, BIOBAUER IN BONVILLARS VD UND OK-PRÄSIDENT DER FOIRE AGRICOLE ROMANDE


SIE ÖFFNEN IHREN BETRIEB AM 3. OKTOBER IM RAHMEN DER AKTION "GUT FÜR ALLE". WAS ERWARTET DIE BESUCHER?

Zum Beispiel 11 Schwalbenbäuchige Wollschweine, 5 Schwarze Engadiner Schafe mit ihren Lämmern und einen Widder sowie Schweizer Hühner - alles Pro Specie Rara-Rassen. Dann gibt es eine Führung durch unsere Gemüse- und Medizinalpflanzen sowie durch den Hochstammobstgarten. Meine Partnerin Annie und ich werden die Besucher empfangen und auch eine Kürbissuppe servieren. Für Kinder haben wir zudem einen Sinnesparcours vorbereitet. Das alles an einem traumhaft schönen Ort in Bonvillars oberhalb des Neuenburgersees.

SIE ENGAGIEREN SICH AUCH FÜR DIE FOIRE AGRICOLE ROMANDE, DIE 2016 DAS ERSTE MAL STATTFINDEN WIRD. WAS IST DAS FÜR EIN PROJEKT?

Eine grosse Landwirtschaftsmesse für die Romandie. Sie findet am 7. und 8 Mai 2016 in Granges Verney VD statt und zeigt die ganze Palette der Biolandwirtschaft und Biolebensmittelherstellung. Es werden zwei spannende Tage für Konsumenten und Produzenten.

WELCHES IST IHRE ROLLE?

Ich präsidiere im Auftrag von Bio Vaud das OK, und wir sind jetzt voll an den Vorbereitungsarbeiten. Die Messe wird nur möglich, weil Bio Vaud, Bio Suisse und die kantonalen Bioorganisationen uns ebenso unterstützen, wie viele Fachorganisationen und der Kanton Waadt.

WARUM ENGAGIEREN SIE SICH ÜBER IHREN BETRIEB HINAUS FÜR DIE BIOLANDWIRTSCHAFT?

Für mich ist das eine Selbstverständlichkeit. Seit fünf Jahren bin ich im Vorstand von Bio Vaud. Die Biolandwirtschaft hat eine grosse Aufgabe: Sie muss sich den konventionellen Kollegen und den Konsumenten erklären. Biolandbau ist eminent wichtig für unsere Zukunft, und die Marke Knospe spielt als eines der weltweit besten Label eine zentrale Funktion.

WIE KAMEN SIE ZUM BIOLANDBAU?

Für mich war von Anfang an klar, dass ein Bauer unabhängig arbeiten muss. Diese Unabhängigkeit erreicht man nur, wenn man das Gleichgewicht zwischen der Produktion und der Natur anstrebt. Die Natur arbeitet gut, man muss ihr Vertrauen und mit ihr zusammenarbeiten. Eine Landwirtschaft, die das Gleichgewicht zwischen Mensch, Tier und Natur herstellt, ist gut für alle.

UND SEIT WANN SIND SIE BIOBAUER?

Als junger Erwachsener habe ich drei Jahre auf biodynamischen Betrieben im Kanton Jura und auf einem konventionellen Betrieb in Cronay VD gearbeitet. Dann führte ich den gewerblichen Familienbetrieb meines Vaters. Vor acht Jahren konnten meine Partnerin Annie und ich den Landwirtschaftsbetrieb in Bonvillars übernehmen und haben ihn auf Bio umgestellt. Vor vier Jahren kam das Demeter-Label dazu.

>> Zur Domaine Agricole de La Coudre Webseite

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