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Newsletter November 2015



NEWSLETTER NOVEMBER 2015

Wenn es draussen kalt wird, denken viele an Fondue oder Raclette. Manch einer brutzelt dazu eine Scheibe Speck auf der Raclette-Platte mit und fragt sich womöglich: Wie haben eigentlich die Kuh oder das Schwein gelebt, die ihren Beitrag an mein Essen geleistet haben? Denken Sie dran - Sie essen das, was Ihr Essen gegessen hat. Wollen Sie gute Geschichten hinter feinen Gerichten kennen lernen? Dann besuchen Sie den Slow Food Market in Zürich. Und ob November, Februar oder Juni - Edelpilze gibt es das ganze Jahr frisch. 40 Prozent davon werden biologisch angebaut. Ihre vielfältigen Geschmäcker eignen sich ausgezeichnet für bunte Gerichte.

Ihre Bio Suisse

WAS HAT IHR ESSEN GEGESSEN?


Ob ein Spiegelei, Ihr Lieblingskäse oder ein saftiges Schweinskotelett - Sie essen am Ende, was Ihr Essen "gegessen" hat. Bei Fleisch, Milch und Eiern von Knospe-Betrieben können Sie sicher sein, dass die Tiere Bio-Futter fressen, regelmässig Auslauf und viel Platz haben. Es ist also garantiert, dass schon Ihr Essen gesund gelebt und gegessen hat.

>> Jetzt beim Wettbewerb mitmachen...

BIO-EDELPILZE - SCHMECKEN GUT, TUN GUT


Rund zwei Eisenbahnwagen voll frischer Pilze essen Herr und Frau Schweizer täglich. Neben dem meistverkauften "Champignon de Paris", den wir in Weiss oder Braun kennen, gibt es eine Vielzahl unbekannter Edelpilze wie Shii Take, Kräuterseitling oder Grifola. Neben ihrem aromatischen Geschmack sind Schweizer Edelpilze auch gesund!

>> Informationen zu Produktion und Eigenschaften der Pilzsorten sowie Pilzrezepte finden Sie hier (PDF)...

KNOSPE-PRODUZENTEN AM SLOW FOOD MARKET IN ZÜRICH


Wie schmecken und riechen Bioprodukte, die in der Spitzengastronomie erfolgreich sind? Die Antwort darauf liefert eine Reihe von Produzenten, Verarbeitern und Gastronomen aus dem Biobereich am Slow Food Market in Zürich. Dieser findet vom 13. bis 15. November in der Messe Zürich statt. Degustieren Sie Häppchen der Spitzengastronomin Merett Bissegger.

>> Mehr dazu in unserer Medienmitteilung...

LEBENSMITTEL-LABEL RATING: KNOSPE ERHÄLT DIE BESTNOTE


Die Stiftung Pusch - Praktischer Umweltschutz Schweiz - und Partner haben 31 Lebensmittel-Labels bezüglich Nachhaltigkeit bewertet. Die Labels wurden in eine Skala von "Ausgezeichnet" bis "Bedingt empfehlenswert" eingeordnet. Die Marke Knospe und alle weiteren Labels, die auf die Richtlinien von Bio Suisse setzen, erhielten das Prädikat "Ausgezeichnet". Labels wurden nach den Kriterien "Management", "Umwelt und Soziales" sowie "Prozesse und Kontrolle" bewertet.

>> Die Bewertung aller Labels finden Sie hier...

BIOFLEISCH GEWERBLICH UND REGIONAL - DAS ANDERE KONZEPT


Ein nachhaltiges Konzept mit Garantie für Fleischqualität, Ökologie und Tierwohl verfolgt der Uelihof im Luzernischen. Die Eröffnung einer eigenen Hof-Metzgerei schliesst die Kette von der Heugabel bis zum Verkaufspunkt. Die Tiere werden nach hohen Qualitätsstandards geschlachtet und stammen von Knospe-Höfen aus der näheren Region. Der Uelihof setzt auf Wertschöpfung vor Ort - wie es auch der Schweizer Tierschutz und die Stiftung für Konsumentenschutz SKS propagieren.

>> Mehr dazu auf der Webseite des Produzenten...

CHEZ BIO SUISSE: BERNHARD HÄNNI, BIOBAUER UND GEWINNER DES GRAND PRIX BIO SUISSE


HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM GRAND PRIX BIO SUISSE. WAS BEDEUTET IHNEN DIESER PREIS?

Ich freue mich sehr. Mit dem Preis werden wir für unseren Mut und unsere Hartnäckigkeit belohnt. Zugleich ist er für mich auch eine Verpflichtung, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen.

WAS WAR DER AUSSCHLAG, IHREN BETRIEB AUF PFLUGLOSEN GEMÜSEBAU UMZUSTELLEN?

Wir haben im Laufe der Zeit festgestellt, dass sich die Bodenstruktur unserer Gemüsefelder aufgrund der relativ intensiven Bearbeitung verschlechtert hat. Der Boden konnte die zunehmend intensiveren Niederschläge immer weniger gut aufnehmen. Zudem gingen die Erträge zurück. Da haben wir uns gesagt: Wir müssen das anders anpacken.

WO HABEN SIE ANGESETZT?

Wir haben unser Anbausystem komplett umgestellt. Seit 2013 kultivieren wir sämtliche 9 Hektar Ackerflächen unseres Betriebes pfluglos. In den Beeten bleiben die Fahrspuren dauerhaft begrünt. Sie sind dadurch besser befahrbar und klar von der Anbaufläche getrennt.

MIT WELCHEM RESULTAT?

Die Bodenstruktur hat sich schon nach kurzer Zeit verbessert und es entsteht kaum noch Erosion. Auch die Pflanzen sind gesünder, so dass wir weniger Pflanzenschutzmittel einsetzen müssen. Da wir nur noch einen kleinen Traktor im Einsatz haben, verbrauchen wir zudem massiv weniger Sprit.

WIESO KONNTEN SIE DEN MASCHINENPARK MASSIV REDUZIEREN?

Für mein neues Anbausystem brauche ich nur noch einen kleinen Traktor sowie kleinere, sehr leichte Geräte. Da ich Fahrspur und Anbaufläche trenne, entstehen im Pflanzbereich keine Verdichtungen mehr. Sprich: Da, wo ich fahre, pflanze ich nicht und da, wo ich pflanze, fahre ich nicht. Den Boden bearbeite ich nur mit dem Geohobel. Diesen habe ich zusammen mit einem Maschinentüftler aus Österreich entwickelt. Der Prototyp wird mittlerweile in Serie produziert und wurde am diesjährigen Schweizer Bio-Ackerbautag vorgestellt.

WO SEHEN SIE DIE HERAUSFORDERUNGEN FÜR ANDERE BIOBAUERN BEI DER GESAMTBETRIEBLICHEN UMSETZUNG?

Man muss den Mut aufbringen, bei null anzufangen - im Vertrauen darum, dass es funktioniert. Zudem braucht es die Bereitschaft, in einem Rutsch die bisherigen Geräte durch neue zu ersetzen, nach dem Motto: Alles oder Nichts (lacht).

WO SEHEN SIE DEN BIO-GEMÜSEANBAU IN DER SCHWEIZ IN 20 JAHREN?

Ich sehe zwei Richtungen - die weitgehend industrielle Produktion für die Grossverteiler und die Direktvermarktung, die auf schonenden Anbau sowie grosse Sortenvielfalt und Biodiversität setzt. Solange die Knospe glaubwürdig bleibt und von der Basis getragen wird, spielt es keine Rolle, an welchem Ende der biologischen Produktionsskala der Biolandbau wächst - für Mensch, Tier und Natur ist die Knospe immer ein Gewinn.

>> Zur Hänni Noflen Biohof Webseite...

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