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Newsletter Mai 2015



NEWSLETTER MAI 2015

Im Mai werden die Tage länger und wärmer. Doch eine alte Bauernregel besagt: Oft hat Sophie Frost gebracht und manche Pflanze totgemacht. Richtig trauen können wir dem Wonnemonat also erst nach den Eisheiligen, bzw. nach der kalten Sophie am 15. Mai. Und doch ist schon viel los unter freiem Himmel - und dies mit reger Teilnahme von Bioproduzenten.

Ihre Bio Suisse

"BIO-GOURMET-KNOSPE": DIE NOMINIERTEN SIND BEKANNT.


Knospe-Produkte bieten höchsten Genuss. Um die Konsumenten auf diese besonders schmackhaften Produkte aufmerksam zu machen, vergibt Bio Suisse jedes Jahr die Bio-Gourmet-Knospe - 2015 bereits zum 10. Mal. Insgesamt wurden 82 Produkte eingereicht, dieses Jahr in den Bereichen Brot, Fleisch und Fisch. 14 Produkte erhielten die Höchstnote und wurden für die Sonderauszeichnung nominiert. Wer diese erhält, wird am 9. Juni bekannt gegeben.

>> Die Liste der nominierten Produkte und Hersteller für die Gourmet Knospe-Sonderauszeichnung finden Sie hier (PDF).

GEWINNEN SIE EIN DEGUSTATIONSPAKET MIT KNOSPE-WEINEN


Eine andere Produktegruppe, die für Natürlichkeit und authentischen Geschmack steht, sind die Knospe-Weine. Der schonende Umgang mit Boden und Pflanzen wirkt sich auch bei der Kelterung aus. Das Ergebnis sind Spitzenweine, die für ihre Authentizität und Charakterstärke bekannt sind. Das ist auch der Weinzeitschrift VINUM nicht entgangen. Sie zeichnet zum zweiten Mal die besten Weine aus, die von Schweizer Biowinzern gekeltert worden sind. Das Besondere daran: Interessierte können bei der Verkostung dabei sein und gemeinsam mit der VINUM-Redaktion die ausgewählten Bioweine bewerten. Anmeldeschluss ist der 22. Mai.

Wer keinen Platz mehr findet, kann eine Biowein-Verkostung auch bei sich zu Hause machen. Bio Suisse verlost 20 Degustationspakete mit drei Knospe-Weinen sowie 10 Mal ein VINUM-Jahresabo.

>> Zum Wettbewerb

BELL BBQ MASTERS MIT BIOFLEISCH


Möchten Sie Freunden und Bekannten bei der Weindegustation ein schmackhaftes Stück Fleisch reichen? Dann machen Sie beim Bell BBQ Masters mit. Dort können Sie Ihr Einmaleins des Grillens erweitern - natürlich mit Biofleisch und Biogemüse.

>> Die nächsten Vorausscheidungen finden Sie hier

AUF ENTDECKUNGSREISE AN DER AUTHENTICA.15


Authentisches findet sich, nomen est omen, auch an der Authentica.15. Die Spezialitätenmesse im Kapuzinerkloster Solothurn steht für hochwertige Schweizer Produkte aus Küche, Keller und Atelier. Zu finden (und kaufen) sind auch viele Produkte in Knospe-Qualität. Die Auswahl reicht von Büffelfleisch über Gewürze, Sirup, Essig und Eingemachtem bis Limonade, Schokolade oder Frozen Yogurt.

>> Mehr zur Authentica.15.

BIOWURST-TROPHY


Wer das Kulinarische mit Bewegung verbinden möchte, fährt am 17. Mai nach Schams GR. Dort findet ein Rad-Strassenrennen der besonderen Art statt - die Biowurst-Trophy. Ein Rundrennen mit Bergpreis, das je nach Kategorie und Fitnessgrad drei- bis achtmal gefahren wird. Die Trophy findet bereits zum vierten Mal statt. Mitmachen können alle, die Lust haben. Anmelden kann man sich bis eine Stunde vor Start.


>> Jetzt sich bei der Biowurst-Trophy anmelden

JETZT ANMELDEN: SCHWEIZER MEISTERSCHAFT IM JÄTEN


Keine Lust, sich abzustrampeln? Lieber rein in die Stiefel, bücken und zupfen, was das Zeugt hält? Dann sind Sie ein Kandidat für die 2. Schweizer Jätmeisterschaft auf dem Biohof "Erlebnis Agrovision Burgrain" in Alberswil LU. Bei dem von Bio Suisse organsierten Wettkampf gilt es, eine festgelegte Fläche eines Bio-Maisfeldes zu jäten. Dabei zählt nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Qualität der gejäteten Fläche. Mitmachen können alle. Und wichtig: Im Bio-Restaurant Burgrain-Stube finden Sie Fleisch, Käse, Wein und mehr.

>> Alle Details und Anmeldung finden Sie hier

CHEZ BIO SUISSE: ANDREAS LANZ, LANDWIRT STEFFISBURG BE



Am 29. Mai informiert Bio Suisse die Medien über "Biodiversität im Biolandbau". Gastgeber ist Andreas Lanz, auf seinem Hof die Biodiversität vorbildlich fördert.

WIESO SETZEN SIE AUF IHREM HOF AUF BIODIVERSITÄT?

Biodiversität steigert die Lebensqualität. Mir gefällt es, möglichst unterschiedliche Pflanzen auf meinem Hof zu haben. Bei einer vielfältigen Flora und Fauna entdecke ich immer wieder Überraschendes und Unerwartetes. Zudem bieten all die Pflanzen Nützlingen Nahrung - und schön anzuschauen sind sie auch.

MAN HÖRT IMMER WIEDER, BIODIVERSITÄT WIRKE SICH NEGATIV AUF DIE PRODUKTIVITÄT EINES BETRIEBES AUS. WAS SIND IHRE ERFAHRUNGEN?

Ich bin zum Beispiel mit meinem Weizenertrag zufrieden. Das zeigt mir, dass Beikraut sinnvoll ist und seine Berechtigung hat, auch wenn es der Kultur Nähstoffe entzieht. Mir scheint, der Boden bedanke sich mit gesunden Pflanzen für die Vielfalt, die wir auf unserem Hof zulassen.

WAS FÜR EINEN TIPP WÜRDEN SIE EINEM BAUERNKOLLEGEN GEBEN, DER AUF SEINEM HOF MEHR BIODIVERSITÄT ERREICHEN MÖCHTE?

Baut er Getreide an, empfehle ich, die Artenvielfalt durch einen Ackerschonstreifen zu fördern. Er soll auch extensive Wiesen anlegen, denn hier liegt das meiste Potenzial. Und er soll schauen, dass er die Flächen so anlegt, dass die Produktion nicht beeinträchtigt wird.

SIE HABEN EINEN WUNSCH AN DIE POLITIK OFFEN:

Die Politik muss unbedingt dafür sorgen, dass Gentechnik in der Schweiz verboten bleibt. Zudem wünsche ich mir nur halb so viel Bürokratie. Es wäre auch schön, wenn die kleinräumliche Landwirtschaft mehr Wertschätzung erfahren und erhalten würde. Ich finde es nicht gut, die Betriebe weiter zu vergrössern. Die Schweiz kann eh nicht mit den grossen Ländern und ihren riesigen Anbauflächen mithalten.

>> Website von Andreas Lanz

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