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Newsletter Juni 2015



NEWSLETTER JUNI 2015

Ob eine wohlschmeckende Frühkartoffel oder ein ausgezeichnetes verarbeitetes Produkt. Der Bio-Wonne-Monat ist eigentlich nicht der Mai sondern der Juni. Denn im Juni kommt das neue Jahr erst so richtig auf die Teller, zum Beispiel mit den besten Bioprodukten des Jahres, den Bio-Gourmet-Knospen.

Ihre Bio Suisse

GENIESSEN SIE DIE BESTEN BIO-GOURMET-PRODUKTE


Bio Suisse zeichnet jedes Jahr Bioprodukte aus, die höchste geschmackliche Anforderungen erfüllen. 43 Lebensmittel erhielten am 9. Juni in Zürich das begehrte Zusatzlabel "Bio-Gourmet-Knospe". Sieben davon werden für ihre besonders herausragende Qualität zudem mit einer Sonderauszeichnung prämiert. Erfahren Sie hier, welches die sieben besten sind und wer sie herstellt.

Und degustieren Sie die Bio-Gourmet-Knospe-Produkte vom 19. bis 21. Juni 2015 am Stand von Bio Suisse am Bio Marché in Zofingen

>> Hier finden Sie die Bio-Gourmet-Knospe-Sonderauszeichnung

WAS VIER SPITZENKÖCHE ZU DER BIO-GOURMET-KNOSPE SAGEN


Diese vier Spitzenköche haben die Sonderauszeichnungen der Bio-Gourmet-Knospe degustiert und ihr Urteil gefällt. Cornelius Speinle vom Restaurant Dreizehn Sinne im Huuswurz in Schlattingen TG war vor allem von den beiden Knospe-Rohschinken begeistert. "Die brauchen den Vergleich mit guten Parmaschinken keinen Falls zu scheuen", sagt die Gault Millau-Entdeckung des Jahres 2014. Sven Wassmer vom Restaurant Silver im Hotel 7132 in Vals GR gefällt vor allem das Sauerteigbrot. " Es hat eine ausgezeichnete Konsistenz und eine tiefe, angenehme Säure." Und auch der mit 17 Gault Millau-Punkten dekorierte Küchenchef Nenad Mlinarevic vom Restaurant Focus im Parkhotel Vitznau LU lobt die Bio-Gourmet-Knospen: "Jede der Sonderauszeichnungen würden wir auch in unserer Küche verwenden." Und für Fabian Fuchs, vom Equitable St.Meinrad in Zürich, sind Bioprodukte sowieso eine Selbstverständlichkeit "und wenn sie von dieser Qualität sind erst recht."

Hier finden Sie Restaurants mit feinen Bio-Gerichten...

ERSTE BIO-FRÜHKARTOFFELN


Ab sofort sind wieder Schweizer Bio-Frühkartoffeln zu kaufen. Diese müssen Sie wegen ihrer zarten Schale nicht schälen. Gepflanzt wurden sie unter optimalen Bedingungen Anfang März. Um sie vor Frost  zu schützen und die Wärme zu speichern, wurden die Böden mit Folien abgedeckt. Die teilweise kalten Nächte und starken Regenfälle Ende April/Anfang Mai verzögerten das Wachstum. Nun hat das Warten ein Ende.

SCHWEIZER BIO-ACKERBAUTAG


Wenn Sie wissen möchten, wie die Böden für besonders schmackhafte Kartoffeln bearbeitet werden müssen, dann fahren Sie nach Courtételle JU. Dort findet am 13. Juni der 4. Schweizer Bio-Ackerbautag statt. Auf dem Hof von Yvette Fleury erfahren Sie aus erster Hand die neusten Trends im Bioackerbau. Ob neue Getreidesorten, interessante Mischkulturen oder Sätechnik mit GPS, garantiert finden Sie ein Thema, das Sie anspricht. Und am Ende steigen gar einige konventionelle Bauern auf Bioackerbau um. Brauchen täte es sie - denn der Inlandanteil liegt beim Biogetreide erst bei 40 Prozent. Alle Infoveranstaltungen finden übrigens auf Deutsch und Französisch statt und richten sich sowohl an Bio- wie ÖLN-Bauern.

>> Hier erfahren Sie mehr über den Bio-Ackerbautag...

JÄT-SCHWEIZERMEISTERSCHAFT - JETZT NOCH ANMELDEN


An der 2. Schweizermeisterschaft im Jäten sucht Bio Suisse den ultimativen Jäter oder die effektivste Jäterin der Schweiz. Showdown ist am Samstag, 4. Juli, auf dem Biohof "Erlebnis Agrovision Burgrain" in Alberswil LU..

Bei diesem einzigartigen Event geht es darum, eine festgelegte Strecke eines Biomaisfeldes zu jäten. Dabei zählt nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Qualität der gejäteten Fläche. Neben Ruhm und Ehre geht es um den Wanderpokal "Die goldene Hacke" und andere tolle Preise.


>>Letzte Anmeldungen für den Wettbewerb jetzt hier.

GEMEINSAM FÜR DEN BIENEN- UND IMKERNACHWUCHS


Bienen sind für die Umwelt, die Natur und den Menschen lebenswichtig. Sie bestäuben rund 80 Prozent unserer Nutz- und Wildpflanzen. Aus diesem Grund unterstützt Bio Suisse zusammen mit Coop und weiteren Partnern sieben Bienen- und Imkerprojekte in der ganzen Schweiz. Sie sollen Kinder und Jugendliche am "Tag der offenen Bienenhäuser" für die Bedeutung von Honig- und Wildbienen sensibilisieren.

Mehr dazu finden Sie hier www.probienen.ch
… und im Interview unten.

CHEZ BIO SUISSE: CAROLINE SCHÄRER, IMKERIN, NOVAZZANO TI



AUF IHREN GLÄSERN STEHT "HONIG AUS BIO-IMKEREI": WIE STARK KÖNNEN SIE BEEINFLUSSEN, WO DIE BIENEN IHREN NEKTAR EINSAMMELN?

Darauf haben wir leider keinen Einfluss. Je weiter weg von Verkehr und intensiv bewirtschafteten Ackerkulturen, umso besser - denn Bienen haben einen Aktionsradius von rund 3 Kilometern. Bio dürfen wir unseren Honig deshalb nennen, weil wir bei der Bekämpfung der Varroamilbe und anderer Schädlinge nur natürliche Produkte wie Ameisen- oder Oxalsäure einsetzen.

WAS KÖNNEN DIE KONSUMENTEN AUS IHRER SICHT DAZU BEITRAGEN, UM ZU VERHINDERN, DASS BIENENVÖLKER STERBEN?

Im eigenen Garten keine chemischen Produkte einsetzen. Kinder haben hier einen grossen Einfluss auf ihre Eltern, weil Bienen in der Schule thematisiert werden. Ich selber arbeite hier im Tessin jährlich mit rund 500 Kindern und erkläre Ihnen mit Hilfe eines didaktischen Bienenhauses, wie Bienenvölker leben.

WIE SIND SIE DAZU GEKOMMEN, BEIM BIENENPROJEKT VON COOP MITZUMACHEN?

Ich arbeite seit Jahren mit Kindern - und das hat sich scheinbar herumgesprochen. Als ich angefragt wurde, hat mich das sehr gefreut. Dass Coop zusammen mit Bio Suisse und anderen Partnern das Thema "Bienen" aufgreift, finde ich toll.

WENN ICH EIN GLAS HONIG VOR MIR HABE, FRAGE ICH MICH IMMER: WIE LANGE DAUERT ES, BIS DIE BIENEN DEN NEKTAR BEISAMMEN HABEN?

Da kann ein paar eindrückliche Zahlen nennen: Um 1 Kilo Honig zu erhalten, braucht es 3 Kilo Nektar, 100'000 Flüge und 1,5 Millionen besuchte Blüten. Die Bienen legen dabei 100'000 Flugkilometer zurück - das entspricht etwa 2,5 Mal dem Umfang der Erde.

WOLLTEN SIE SCHON IMMER IMKERIN WERDEN?

Ich bin über meinen Mann zu den Bienen gekommen. Er ist Imker in 5. Generation, und ich bin da nach und nach hineingewachsen (lacht). Unser Sohn Nicola führt diese Tradition nun weiter. Das freut mich sehr. Ich finde es auch wichtig, ist die Biene doch lebenswichtig für uns Menschen. Noch vor 60 Jahren gab es im Tessin rund 1'200 Imker. Heute hat es noch etwa 450.Wegen der Varroamilbe sind diesen Winter 50 bis 70 Prozent der Bienenvölker gestorben.


>> Website von Caroline Schärer

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