NEWSLETTER FEBRUAR 2010
SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN
wir freuen uns, Ihnen den Februar Bio Suisse Newsletter zu präsentieren!
Viel Spass beim Lesen, Ihr Bio Suisse Team.
SONDERSCHAU "ALTERNATIVE: BIOLANDBAU" AN DER TIER&TECHNIK
"Alternative Biolandbau" lautet der Titel der Sonderschau der diesjährigen Tier & Technik. Die 10. Ausgabe der Fachmesse für Nutztierhaltung, landwirtschaftliche Produktion, Spezialkulturen und Landtechnik findet vom 25. - 28. Februar auf dem Olma-Gelände in St. Gallen statt. Bio Suisse zeigt gemeinsam mit ihren Partnern aus Forschung, Beratung, Verarbeitung und Handel in der Halle 1.1, dass Biolandbau eine lohnende Alternative sein kann. An der Sonderschau erfahren interessierte Landwirte, welche wirtschaftlichen und anbautechnischen Unterschiede den Biolandbau ausmachen. Ein zweiter Schwerpunkt ist, welche Produkte besonders gefragt sind. Zudem präsentieren sich die Partner von Bio Suisse im Biomarkt und Fachleute informieren, was es bei der Umstellung zu beachten gilt. Zudem bietet die Sonderschau Spiel und Spass für die ganze Familie. Kommen Sie mit uns auf den Sinnesparcours, degustieren Sie feine Bioprodukte oder machen Sie mit am grossen Publikumswettbewerb "Wer wird Biobauer?" mit attraktiven Preisen (täglich um 10.30 und 15.30 Uhr).
Mehr Infos dazu auf der
Homepage der Tier und Technik
PILOTPROJEKT: FRISCH UND KNUSPRIG BIS LADENSCHLUSS
Biobrot ist sehr beliebt, die Regale in den Biofachgeschäften jedoch oft vor Ladenschluss leer. Damit Fachgeschäfte bis Ladenschluss Biobrot anbieten können, lanciert Sativa zusammen mit der Bäckerei Fredy's und Bio Suisse das Pilotprojekt "Frisch und Knusprig bis Ladenschluss". Dank Aufbackstationen in Fachgeschäften und vorgebackenen tiefgefrorenen Biobroten und -brötchen bestimmt das Fachgeschäft die Menge nach Bedarf. Tiefkühlen und Biobrot ist für die Projektverantwortlichen kein Widerspruch. Zugunsten der Ökobilanz führen sie an, dass Fredy's die Biobrote und -brötchen im Holzofen bäckt, mit FSC-zertifiziertem Holz aus der unmittelbaren Region. Die Tiefkühlung verbrauche weit weniger Energie als das Backen im Elektro- oder Gasbackofen. Der Transport zum Kunden beschränke sich auf ein- bis maximal zwei Lieferungen pro Woche, je nach Grösse der Tiefkühlzelle vor Ort. Dies im Gegensatz zur täglichen Anlieferung durch einen Bäcker. "An der Qualität der Produkte ändert sich nichts - ausser, dass das Fachgeschäft selbst den Zeitpunkt, den Grad der Frische und den Bedarf der Menge bestimmen", argumentieren sie.
WILLKOMMEN, DANIEL BRANCATI!
27 Jahre jung und voller Tatendrang: Seit Jahresbeginn verstärkt Daniel Brancati das Team von Verarbeitung und Handel sowie der Importabteilung. Der studierte Lebensmittelingenieur ist als Auslandschweizer im sizilianischen Catania aufgewachsen und hat sein Studium 2008 in Italien abgeschlossen. Sein Interesse für Politik, Wirtschaft und fremde Kulturen stillte er während und nach dem Studium mit Freiwilligen-Einsätzen. Er baute Wege in einem abgelegenen Dorf in Ghana, packte in einer palästinensischen Organisation in Israel bei Bauarbeiten an und half bei einem Umweltfestival in Australien Abfall zu rezyklieren und Komposttoiletten zu bauen. Seine erste Stelle nach dem Studium bei Bio Suisse sei für ihn ein Glücksfall: "Hier kann ich mein Wissen als Lebensmittelingenieur einbringen, in der Importabteilung habe ich internationale Kontakte und die Werte der Bioprodukte liegen mir am Herzen." Mit frischen Ideen freut er sich, den Biomarkt weiter zu entwickeln helfen.
WILLKOMMEN, JÖRG SCHUMACHER!
Bereits zum zweiten Mal können wir Jörg Schumacher auf der Bio Suisse Geschäftsstelle willkommen heis-sen. Im vergangenen Jahr hat der 28-jährige Deutsche an der Universität Hohenheim während sechs Monaten seine Masterarbeit zum Fairen Handel im Norden geschrieben (und mit Bestnote abgeschlossen!). Sie bildet übrigens die Grundlage für die Richtlinie zum Fairen Handel im Inland, über welche die Bio Suisse Delegierten im kommenden April abstimmen. Jörg Schumacher hat zuvor an der Universität Kassel ökologische Agrarwissenschaften und internationale Agrarentwicklung studiert. Praktika und Zivildiensteinsätze führten ihn nach Indonesien, Niger und Südafrika, wo er ein Jahr auf einem Biohof gearbeitet hat. "Dies hat in mir die Lust geweckt, die Welt weiterzubringen und im ‚Entwicklungsland Schweiz' den Biolandbau weiter zu entwickeln helfen", sagt er mit einem Lächeln auf den Stockzähnen. Engagiert und voller Ideen hat er nun seine Festanstellung bei Bio Suisse angetreten, und zwar in der Abteilung Qualitätssicherung und -Entwicklung. Dort wird er sich nebst den Fragen um den Fairen Handel auch mit Wissensmanagement und mit Schädlingsbekämpfung in der Lagerhaltung befassen. Wir wünschen Jörg Schumacher viel Erfolg und heissen ihn herzlich willkommen.
BÄRNER BIO BURE: KATHRIN SCHNEIDER IST NEUE PRÄSIDENTIN
Die Bärner Bio Bure wählten Kathrin Schneider zur neuen Präsidentin. Kathrin Schneider ist Gemeinderätin in Walkringen, Mitglied der SP, arbeitet teilzeitlich als Lehrerin und bewirtschaftet mit ihrem Mann und den drei Kindern einen vielseitigen Biobetrieb mit Milchwirtschaft, Schweinemast und Ackerbau. Der scheidende Präsident Andreas Schneider blickte an der Versammlung auf sechs spannende und interessante Jahre zurück. 2009 beschäftigte ihn die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit am intensivsten. Das heute vom BVet beschlossene Obligatorium mit Ausnahmen stellt für die Bärner Bio Bure ein erster richtiger Schritt in Richtung Freiwilligkeit dar. Ferner bestätigten die Bärner Bio Bure ihre Unterstützung des Zentrums Bio Schwand. Sie beteiligen sich mit 20'000 Franken an der einer Kapitalerhöhung. Diese ist notwendig, dass Bio Schwand nach Vorliegen des genehmigten Zonenplans noch in diesem Jahr die Gebäude im Baurecht übernehmen kann. Zu den aktuellen Nutzern (Bio Schule, Gärtnerei Bryophyllum, Amt für Landwirtschaft und Natur, Agro Treuhand u.a.) wird die Kontroll- und Zertifizierungsfirma Bio Test Agro im Frühjahr ihren Sitz nach Münsigen verlegen.
BIOFARM GEWINNT ERNEUT RAPSÖLMEDAILLE
Zum dritten Mal in Folge hat Biofarm die beliebte DGF-Rapsölmedaille für ausgezeichneten Geschmack gewonnen. Die Auszeichnung wurde an der Grünen Woche in Berlin überreicht. Gleichzeitig präsentiert Biofarm ihr ausgezeichnetes Rapsöl in einem neuen Kleid. Die Medaille wird nur für kaltgepresste Öle vergeben, die sich durch einen intensiv saatigen Geruch und Ge-schmack zusammen mit einem nussigen Nachgeschmack auszeichnen. Fehlaromen dürfen keine auftreten. Von insgesamt 40 Ölen wurden 20 prämiert. Rapsöl enthält wertvolle ungesättigte Fettsäuren in einem ausgeglichenen Verhältnis für die menschliche Ernährung. Ein voller Esslöffel Rapsöl deckt den täglichen Bedarf an Omega-3-Fettsäuren. Zudem ist der Rapsanbau die Königsdisziplin unter den Bio-Ackerkulturen. Einige motivierte Biobauern im Schweizer Mittelland tragen mit viel Sorgfalt und Pflege zur Qualität dieses erstklassigen Naturprodukts bei. Hohe Ansprüche an das Erntegut sowie ein schonendes Pressverfahren sind die Schlüsselfaktoren für ein hochwertiges kaltgepresstes Rapsöl.