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NEWSLETTER AUGUST

Asterix und Obelix sei Dank kennt jedes Kind den grossen Feldherrn Caesar. Auch unter den grossen Kindern wissen wenige, dass es sein Grossneffe war, dem wir den Monatsnamen August verdanken. Ist schliesslich auch Zeiten her, dass der Kerl nach der Ermordung seines Grossonkels das Gerangel dieser ewigen Machtkämpfe gewann und Alleinherrscher des Römischen Reiches wurde. Im August soll jedenfalls der tapfere Herrscher Sommer mit seinen Freuden regieren. Das wünschen wir uns allen.

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BIODIVERSITÄT FÖRDERN - ÜBER 60 BIOBETRIEBE…


Biobetriebe sollen zu eigentlichen Biodiversitäts-Betrieben werden. Bereits heute weisen sie 30% mehr Arten und 50% mehr Individuen auf als Nicht-Biobetriebe. Bio Suisse will noch mehr tun für die Artenvielfalt.
In Sachen Biodiversität hat der Biolandbau weiteres Entwicklungspotenzial und ist bestrebt, die Führungsrolle zu bewahren. Gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und dem Schweizer Vogelschutz SVS hat Bio Suisse deshalb im vergangenen Jahr das dreijährige Förderprojekt lanciert. Über 60 Biobetriebe in der ganzen Schweiz beteiligen sich daran und erhalten durch ein Team des FiBL massgeschneiderte Beratung und Begleitung. Unterstützt werden sie vom Coop Fonds für Nachhaltigkeit. Die Schwerpunkte dieser Fördermassnahmen liegen bei der Erhaltung, der Verbesserung und der Neuanlage von qualitativ wertvollen Ökoausgleichsflächen - wie Hecken, Brachen, Hochstamm-Obstgärten und artenreichen Wiesen. Auch die Vernetzung dieser Lebensräume auf Betriebs- und Landschaftsebene ist wichtig. "Die Stärke liegt in der individuellen Beratung, die den gesamten Betrieb umfasst und die standorttypischen Tier- und Pflanzenarten mit Hilfe von Ziel- und Leitarten fördert. Damit verfolgen wir eine eigentliche Qualitätsstrategie Biodiversität", erklärt Lukas Pfiffner, Biodiversitäts-Experte des FiBL. Erfahren Sie mehr.

O SOLE BIO… - IM HERZEN DER SCHWEIZ


Wer weiss, dass Zug im Zentrum der Schweiz liegt, der versteht sofort, dass hier alle Fäden für gelungene Anlässe zusammenlaufen. Der Biomarkt O SOLE BIO am lauschigen Zugersee macht da keine Ausnahme, ganz im Gegenteil.
Der Zentralschweizer Anlass am Wochenende des 20. Und 21. August ist mehr als nur ein Markt der Bioszene. Mit viel Einsatz und Liebe zum Detail bereiten sich die Knospe-Bauernfamilien aus der Region vor und zeigen, was ihnen wichtig ist: Authentizität, standortgerechte und ökologische Produktion, artgerechter Umgang mit Tieren. Dieses Mal sind Gäste aus dem Tessin und dem Aargau, aber auch Handwerker und Musiker dabei. Kitzelpfad, Streichelzoo und vieles mehr bereichern diesen Anlass mit rund 100 Marktständen. Ein besonderer Höhepunkt ist am Sonntagvormittag angesagt. Dann wird das Geheimnis um das beste Biofachgeschäft des Jahres durch Bio Suisse und ihre Partnerorganisationen gelüftet. Also: Nichts wie auf nach Zug.

CHANCEN DES SAFRANANBAUS - VERKAUFSAKTION 27. AUGUST


Shahverdi Ahadov engagiert sich mit unermüdlichem Einsatz als Projektleiter für diverse Förderprojekte in der Schweiz. Diese haben zum Ziel, Nahrungsmittelimporte aus dem Ausland zu reduzieren, die Leistungen von agroökologischen Ressourcen zweckmässig zu steigern, das ökologische Gleichgewicht zu verbessern, neue Betriebszweige und Einnahmequellen für Landwirtfamilien zu schaffen.
Projektleiter Ahadov hat festgestellt, dass Schweizer Landwirte wenig über den Safrananbau wissen und bislang kaum Interesse am Anbau zeigten. Dies, obwohl eine hochwertige Produktion auch auf kleinen Flächen und in unterschiedlichen Regionen möglich ist. Im Rahmen des von ihm geleiteten Forschungsprojektes erfolgte ein Erstanbau mit Safranzwiebeln verschiedener Herkunft auf unterschiedlichen Bodentypen und Lagen. Die Ergebnisse sind positiv. Der Safrananbau kann also als Diversifikation in der landwirtschaftlichen Produktion etabliert werden und eine zusätzliche Einkommensquelle für Landwirtefamilien erschliessen. Um dieses lohnende Thema besser bekannt zu machen, startet Shahverdi Ahadov unter anderem am 27. August im Aebi Kaderli Garten-Center in Düdingen FR eine attraktive Verkaufsaktion. Safranknollen sind an diesem Tag - nach Voranmeldung - zum halben Preis erhältlich. Anmeldungen und weitere Informationen: Shahverdi Ahadov, Landoltstrasse 60, 3007 Bern, Tel: 079 859 34 59; E-Mail: sh dot ahadov at yahoo dot com

GOURMESSE ZÜRICH - BIO-TAG MIT BIO SUISSE


Was ist ursprünglich, echt, authentisch und unverfälscht? Auf diese Frage versprechen die Organisatoren der Gourmesse vom 7. bis 10. Oktober eine Antwort. Sie wollen auch im 17. Jahr ihres Bestehens zeigen, dass es für echte Genüsse einen echten Markt gibt. Knospe-Produzenten und -Verarbeiter bieten eine Vielfalt an köstlichen Produkten an.
Als Publikumsmesse steht die Gourmesse im Dienste einer ethischen und handwerklichen Küche. Sie ist die Plattform für kleine Produzenten mit hand- und hausgemachten Produkten. Im letzten Jahr präsentierten 154 Aussteller im ausverkauften Kongresshaus ihre Spezialitäten. Damit hat sich die Gourmesse als qualitativ hochstehende Publikumsmesse im Delikatessenbereich etabliert. Im Rahmen ihrer Gastroförderung beteiligt sich auch Bio Suisse am 8. Oktober mit einem speziellen Bio-Tag. Dann überraschen Köche in der Show-Küche, und die Gäste. Grosse Besucher können an spannenden Workshops und durch Referate unter anderem mehr über die Besonderheit eines Biorüeblis oder über den interessanten Weg eines Schweizer Senfkorns vom Feld zum Teller erfahren, während die Kleineren im Genusslabor mit Bio experimentieren dürfen. Erfahren Sie mehr.

BIO SUISSE RICHTLINIEN - WAS SICH ÄNDERT


Die Bio Suisse Richtlinien regeln die Kontrolle und die Deklaration des biologischen Anbaus von Knospe-Betrieben. Auch hier gibt es immer wieder Aktualisierungsbedarf.
In der Produktionstechnik, wie Pflanzenbau oder Tierhaltung, und in der Verarbeitung gehen die Bio Suisse Richtlinien teilweise bedeutend weiter als die Anforderungen der Verordnung über den ökologischen Landbau der Europäischen Gemeinschaft und der Schweizer Bio-Verordnung. Bio Suisse und die Knospe-Betriebe entwickeln sich stetig weiter. An der Frühlings-Delegiertenversammlung im April wurden Neuerungen gutgeheissen. Sie stehen auf den Webseiten von Bio Suisse in drei Sprachen zur Verfügung. Informieren Sie sich im Detail.

WILLKOMMEN! - LAURA SPRING


Seit Juli ist im Bereich Import von Bio Suisse ein neues Gesicht anzutreffen. Laura Spring arbeitet hier mit Regula Matasci-Brüngger zusammen, die im November in den Ruhestand treten wird. Wer Regula Matasci-Brüngger kennt, weiss, dass auf diese Weise eine ideale Einführung gewährleistet ist, die es ihrer Nachfolgerin erlaubt, von den langjährigen Erfahrungen ihrer Vorgängerin zu profitieren.
Laura Spring ist 27 Jahre jung und verfügt bereits über einen grossen Rucksack: An der ETH hat sie ihr Studium in Agrarwissenschaften mit Vertiefung Agrarpflanzenwissenschaft mit einer Masterarbeit abgeschlossen über den "Einfluss der organischen Düngung auf das Wachstum und die Produktivität von Yams". Wer sich also über das hauptsächlich in den Tropen vorkommende Gewächs schlau machen möchte, ist bei der neuen Bio Suisse Mitarbeiterin bestens aufgehoben. Berufliche Erfahrungen hat Laura Spring in verschiedenen Landwirtschaftsbetrieben in der Schweiz und in Frankreich gesammelt. Im Centre Suisse de Recherche Scientifique an der Elfenbeinküste hat sie wiederholt im Rahmen ihrer Studienarbeiten gewirkt. Privat setzt sich Laura Spring für eine NGO in der Elfenbeinküste ein, und mit Skitouren, Wandern und Fahrradtouren kann sie ihrer Liebe zur Natur auch sportlich frönen. Das ganze Team von Bio Suisse freut sich und heisst Laura Spring im Import herzlich willkommen!

"Im Sommer wird der Mensch auf der Alp gereinigt. Im Winter reinigt sich die Alp von den Menschen", schreibt Martin Bienerth. Er weiss, vowon er schreibt, blickt er doch auf doppelt so viele Alpsommer zurück als an beiden Händen abzählbar sind.
Martin Bienerth ist ein Mensch mit vielen Talenten. Der diplomierte Agraringenieur hat neben dem Älplerberuf weitere Facetten: Journalist, Fotograf, Verleger. Seit 2001 erhält er zusammen mit seiner Frau erfolgreich die Dorfsennerei in Andeer GR am Leben und hat damit auch Arbeitsplätze geschaffen. Der neue Bildband ist in dem von ihm gegründeten Alpsichtverlag erschienen. Es ist ein Buch zum Betrachten und zum Lesen, zum Durchblättern oder einfach zum Verweilen. Es ist eines dieser Bücher, die man immer wieder zur Hand nehmen möchte und von denen man sich wünschte, es könnte einen direkt hineinzaubern in die uralte Welt der Hirten und der Hörner. Wir begegnen dem Melker an "der weissen Quelle des Lebens", zackigen Horizonten, Kuhkämpfen, Fernweh und Freundschaften. Alles in kraftvoller Natur. Martin führt uns mit seinem Blick und seinen Worten an der Hand und mit dem Herz durch seine vielen Alpsommer. Eine Reise hoch über die Baumgrenzen hinaus bis zu menschlichen Grenzen, aber auch unendlichen Möglichkeiten. Zu bestellen im Alpsichtverlag.