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Newsletter April 2015



NEWSLETTER APRIL 2015

Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht, sagt das Sprichwort zu Recht. Fürs Wachstum braucht es nämlich einen fruchtbaren Boden, Wasser und Wärme. Der Boden ist den Biobauern ohnehin das höchste Gut, Wasser ist hierzulande keine Mangelware und die wärmeren Frühlingstage sind nun auch da. Also kann die Weidesaison für die Biokühe beginnen - und wir können uns auf feine Biomilch freuen. Übrigens: Beim Melken muss man leicht ziehen und geschickt an der Zitze der Kuh drücken. Haben Sie schon mal versucht eine Kuh zu melken?

Ihre Bio Suisse

IMMER MEHR LANDWIRTE BEI BIO SUISSE


Die Biolandwirtschaft wächst in den letzten Jahren um zwei Prozent. Das zeigen die neusten Zahlen, die Bio Suisse am 8. April in Bern den Medien präsentierte. 2014 arbeiteten 5'979 Produzenten nach den Richtlinien von Bio Suisse - das sind 95 mehr als 2013. Gewachsen ist im letzten Jahr auch der Biomarkt. Der Gesamtumsatz biologisch produzierter und verarbeiteter Güter erreichte 2,2 Milliarden Franken. Genau genommen entspricht es einem Wachstum von 154 Millionen Franken (+ 7,5%). Damit erreicht der Biomarkt einen Marktanteil von 7,1%.

>> Noch mehr Biozahlen

MELKEN SIE EINMAL EINE BIOKUH


Mit den wärmeren Tagen beginnt für die Biokühe die Weidesaison; vorab im Talgebiet, später in den Bergen. Das heisst, die Tiere sind an mindesten 26 Tagen im Monat unter freiem Himmel und holen sich Gras, Klee und andere Kräuter direkt von der Weide. So fördern Knospe-Bauern das Tierwohl und setzen die Richtlinie von Bio Suisse um, wonach ihre Kühe mindestens 90 Prozent Raufutter fressen müssen.

Wenn Sie schon lange mal eine Kuh selber melken wollten, können Sie sich an einer der lustigen Kuh-Attrappen üben, die bald im Auftrag von Bio Suisse durch die Schweizer Shoppingcenter ziehen. Am 16. April starten sie im Shoppi Tivoli in Spreitenbach AG. Zu gewinnen gibt es ein Kinderbuch. Und wer sich dann an eine echte Kuh wagen möchte, findet vielleicht auf www.knospehof.ch einen Biobetrieb, der ihn mal Stallluft schnuppern lässt. Übrigens ist am 18. April wieder Tag der Milch. Darauf stossen wir an - für einmal nicht mit Wein.


>> Infobroschüre zu Knospe-Milch

AB INS HOTEL DANK BIOKARTOFFELN


Lady Christl, Charlotte, Agata, Ditta, Victoria und Désirée - sie tragen Namen wie illustere Mitglieder einer glamourösen Girls-Band, doch gekleidet sind sie in Kartoffelsäcke. Zu Recht, denn Lady Christl & Co sind Kartoffelsorten, wie sie derzeit in den Bioacker gepflanzt werden. Damit die Knollen auch unter besten Bedingungen heranwachsen, bearbeiten die Knospe-Bauernfamilien den Boden nur zurückhaltend, regulieren das Unkraut mechanisch, oft in Handarbeit und verzichten auf Kunstdünger, Herbizide sowie auf chemisch-synthetische Mittel im Pflanzenschutz. Möchten Sie Ihr Biokartoffelwissen kurz testen? Bio Suisse verlost jetzt zwei Mal ein Wochenende für zwei Personen im Bio-Schlosshotel Wartegg.


>> Bio Suisse Kartoffel-Wettbewerb

CHEZ BIO SUISSE: PATRICK ZBINDEN, PRÄSIDENT JURY BIO-GOURMET-KNOSPE


SEIT WANN UND WIESO SIND SIE JURY-PRÄSIDENT DER BIO-GOURMET-KNOSPE VON BIO SUISSE?

Seit 2014 sorge ich mit meinem Know-how dafür, dass die Prämierung reibungslos über die Bühne geht.

WIE MUSS MAN SICH DIE ARBEIT DER JURY VORSTELLEN?

Zuerst werden die Produkte von unseren Sensorikern mit Hilfe eines individuell vorgedruckten Degustationsblattes beurteilt. Die Jury arbeitet jeweils zu dritt, d.h. die drei Sensorikprofis müssen zu jedem einzelnen Produkt einen Konsens finden. Schliesslich wiederspiegelt sich das Degustationsresultat nicht nur in der Note, die vergeben wird, sondern auch in einem professionellen Feedback, dass die sensorischen Eigenschaften des Produkts zusammenfasst. Falls sich die Jury innerhalb der Gruppe nicht einigen kann, komme ich als Jury-Präsident ins Spiel. In solch seltenen Fällen wird das Produkt einer anderen Gruppe zur Beurteilung vorgelegt.

WAS BEREITET IHNEN BEI IHRER ARBEIT ALS JURY-PRÄSIDENT AM MEISTEN SPASS?

Dazu gehört die Schulung der Jurymitglieder, aber auch das Überwachen der Degustation. Jedoch am meisten Freude bereitet mir der Moment, in dem ich die vielen strahlenden Gesichter der Produzenten sehen, die an der Pressekonferenz ihre wohlverdiente Prämierungsurkunde entgegennehmen.

SIE HABEN EINEN WUNSCH AN DIE KONSUMENTEN VON BIOPRODUKTEN OFFEN:


Jeder Bio-Skeptiker sollte sich einmal bei einem Produzenten, z.B. auf einem Bio Suisse Bauernhof, ein eigenes Bild verschaffen, d.h., sich über Fakten und nicht über Mythen informiert.


>> Mehr über Patrick Zbinden...


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