MENU

Initiative Grüne Wirtschaft


JA ZUR INITIATIVE GRÜNE WIRTSCHAFT

Logo Grüne Wirtschaft JA
Am 25. September 2016 werden die Schweizer Stimmberechtigten über die Volksinitiative "Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft)" abstimmen. Die Initiative verlangt, dass Bund, Kantone und Gemeinden Massnahmen ergreifen, damit die Wirtschaft die Ressourcen effizient nutzt und die Umwelt möglichst schont. Bis 2050 soll die Schweiz den Ressourcenverbrauch so weit verringern, dass er hochgerechnet die natürliche Kapazität der Erde nicht mehr überschreitet.

Der Vorstand von Bio Suisse hat die Ja-Parole zur Initiative beschlossen und in einer Medienmitteilung (PDF 211 KB) begründet.

DREI FRAGEN DER "BAUERNZEITUNG" UND DIE ANTWORTEN VON BIO SUISSE

1. Ist die Initiative der richtige Weg, um die Wirtschaft grüner zu machen?
Wir Bauern sind darauf angewiesen, dass unsere Produktionsgrundlagen Boden, Wasser und Luft sauber sind und dass der Klimaschutz funktioniert. Teile der Wirtschaft und viele Private haben in den letzten 20 Jahren freiwillig sehr viel dafür getan. Die Wissenschaft sagt, dass gegen Verschwendung und Verschmutzung noch viel mehr getan werden muss. Die Initiative schafft einen Rahmen, damit alle ihre Chancen bekommen und alle ihren Beitrag leisten.

2. Schränkt die Initiative die Wahlfreiheit ein?
Nein. Sie erhöht die Wahlfreiheit für die künftigen Generationen, indem sie einen klaren Rahmen für den unumgänglichen Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft bietet. Dies schafft auch sinnvolle Arbeit. Nichts tun würde bedeuten, dass abgewartet wird, bis uns die Natur selber die Grenzen zeigt. Dann wäre die Wahlfreiheit massiv eingeschränkt, wenn der Traktor mangels Energie stillsteht oder uns wegen der Klimaerwärmung plötzlich das Wasser fehlt.

3. Profitieren Bauern, wenn mit der Initiative Umweltstandards erhöht werden?
Die Umweltstandards werden mit oder ohne Initiative erhöht werden, weil die Menschen die Belastung mit Pestiziden, Abfällen, CO2 oder Dieselruss nicht akzeptieren. Die Biobauern akzeptieren höhere Standards, wenn sie bei der Umsetzung unterstützt werden. Sie setzen z.B. die von der Initiative geforderte Kreislaufwirtschaft bereits um. Wir rechnen damit, dass eine Annahme die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Landwirtschaft weiter verbessert.

LINKS

Abstimmungsseite des Bundes mit Video
Behandlung durch Bundesrat und Parlament
Webseite der Initianten
Webseite der Gegner

DAS NEUSTE AUS DER BIOWELT ERFAHREN. ABONNIEREN SIE DEN NEWSLETTER